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Darum ist von Abkühlung noch nicht so viel zu spüren

Trotz sinkender Temperaturen schwitzen viele weiter: Warum die erhoffte Abkühlung laut Wetterdienst noch auf sich warten lässt. Und welchen Effekt der Regen erstmal hat.

Von dpa

29.06.2026

Gewitter ziehen übers Land.Philipp von Ditfurth/dpa

Gewitter ziehen übers Land.Philipp von Ditfurth/dpa

© Philipp von Ditfurth/dpa

Wer zum Wochenstart auf Abkühlung gehofft hatte, könnte enttäuscht sein: Zwar sind die Temperaturen in Baden-Württemberg niedriger als die Rekordwerte am Wochenende. Doch kühl im Sinne von frisch ist es vielerorts nicht wirklich. Das liege daran, dass die Kaltfront nur schubweise kalte Luft bringe, erklärte Meteorologe Christian Ehmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD). „Da gibt es keine scharfe Trennlinie.“

Mittwoch und Donnerstag sei der nächste Schub zu erwarten, dann solle der Hauptteil der Kaltfront übers Land ziehen. Vorher könnte es am Dienstag nochmal 30 Grad oder etwas mehr am Rhein geben, sagte Ehmann. 

Regen macht es schwüler

Und auch sonst dürften die Temperaturen verbreitet über 25 Grad liegen. „Das ist nicht das, was man sich allgemein unter kühl vorstellt“, räumte der Fachmann ein. Mit Blick auf den Juli gehe es in die heißeste Phase des Jahres.

Hinzu komme, dass der aktuelle Regen allerhöchstens kurzfristig für Abkühlung sorge, sagte der Fachmann. Vielmehr werde die Luft dadurch feuchter. „Das fühlt sich dann eher noch unangenehmer an.“ Einen kleinen Effekt habe zudem, dass vor allem Städte nach den vergangenen Tagen noch aufgeheizt sind.

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