Dagmar Berghoff: Selbstvertrauen gegen Lampenfieber im Job
Vor 50 Jahren las Berghoff als erste Frau die Nachrichten der ARD-„Tagesschau“ und wurde deutschlandweit berühmt. Damit das gelingt, war eine bestimmte Sache besonders wichtig, sagt sie.
Für ihren Job als Nachrichtensprecherin brauchte Dagmar Berghoff nicht nur Selbstbewusstsein. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa
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Die einstige „Tagesschau“-Sprecherin Dagmar Berghoff (83) hält sehr viel von der Fähigkeit, an sich selbst zu glauben. „Ich denke, das gehört zum Wichtigsten, was Menschen anstreben sollten - sich auf sich selbst zu verlassen“, sagte Berghoff der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.
„Sich zu sagen, du schaffst das schon. Oder auch: Komm, versuch es wenigstens. Das habe ich eigentlich mein ganzes Erwachsenenleben lang getan.“ Schlimmstenfalls könne man scheitern, aber ohne Versuch ginge gar nichts, meinte die legendäre Nachrichtensprecherin und Moderatorin vieler Fernseh- und Radiosendungen.
So habe sie in den Live-Sendungen – wie etwa auch im ARD-„Wunschkonzert“ neben Max Schautzer – immer viel Lampenfieber gehabt. Sie habe sich darüber aber hinweggesetzt, weil sie einen guten Job gut machen wollte, sagte die in der Hansestadt lebende Medien-Prominente.
Vor fast genau 50 Jahren, am 16. Juni 1976, las Berghoff als Entdeckung von Chefsprecher Karl-Heinz Köpcke (1922-1991) dort als erste Frau die Nachrichten der bereits seit 1952 laufenden „Tagesschau“ im Ersten.