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Dagmar Berghoff: Selbstvertrauen gegen Lampenfieber im Job

Vor 50 Jahren las Berghoff als erste Frau die Nachrichten der ARD-„Tagesschau“ und wurde deutschlandweit berühmt. Damit das gelingt, war eine bestimmte Sache besonders wichtig, sagt sie.

Von dpa

15.06.2026

Für ihren Job als Nachrichtensprecherin brauchte Dagmar Berghoff nicht nur Selbstbewusstsein. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

Für ihren Job als Nachrichtensprecherin brauchte Dagmar Berghoff nicht nur Selbstbewusstsein. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Die einstige „Tagesschau“-Sprecherin Dagmar Berghoff (83) hält sehr viel von der Fähigkeit, an sich selbst zu glauben. „Ich denke, das gehört zum Wichtigsten, was Menschen anstreben sollten - sich auf sich selbst zu verlassen“, sagte Berghoff der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. 

„Sich zu sagen, du schaffst das schon. Oder auch: Komm, versuch es wenigstens. Das habe ich eigentlich mein ganzes Erwachsenenleben lang getan.“ Schlimmstenfalls könne man scheitern, aber ohne Versuch ginge gar nichts, meinte die legendäre Nachrichtensprecherin und Moderatorin vieler Fernseh- und Radiosendungen. 

So habe sie in den Live-Sendungen – wie etwa auch im ARD-„Wunschkonzert“ neben Max Schautzer – immer viel Lampenfieber gehabt. Sie habe sich darüber aber hinweggesetzt, weil sie einen guten Job gut machen wollte, sagte die in der Hansestadt lebende Medien-Prominente. 

Vor fast genau 50 Jahren, am 16. Juni 1976, las Berghoff als Entdeckung von Chefsprecher Karl-Heinz Köpcke (1922-1991) dort als erste Frau die Nachrichten der bereits seit 1952 laufenden „Tagesschau“ im Ersten.

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