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Club warnt: Eisige Temperaturen bei Partie Kiel - Stuttgart

Der Pokal-Titelverteidiger Stuttgart ist zu Gast bei Zweitligist Holstein Kiel. Die Norddeutschen erwarten ein kniffliges Spiel. Nicht nur das Team muss sich warm anziehen.

Von dpa

03.02.2026

Kiels Trainer Marcel Rapp. Daniel Bockwoldt/dpa

Kiels Trainer Marcel Rapp. Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat vor der Viertelfinalpartie im DFB-Pokal gegen den klassenhöheren VfB Stuttgart vor eisigen Temperaturen in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt gewarnt. „Hier oben weht eine steife Brise und da können wir durchaus winterliche Temperaturen im zweistelligen Minusbereich erreichen“, sagte ein Sprecher des Clubs vor der Partie im ausverkauften Holstein-Stadion am Mittwochabend (20.45 Uhr/ZDF und Sky). 

„Das ist mir relativ egal“, sagte Kapitän und Angreifer Steven Skrzybski zu den Wetterbedingungen. „Ich freue mich einfach, wenn es losgeht und ich würde mich noch mehr freuen, wenn es erfolgreich ist“, fügte er hinzu.

Die Kieler beklagen keine personellen Ausfälle in der Partie als klarer Underdog. Beim bitteren 1:2 gegen den Tabellenletzten Greuther Fürth am vergangenen Wochenende hat sich keiner der Stammkräfte verletzt, wie Trainer Marcel Rapp sagte. Die Abwehrspieler Marco Komenda und Frederik Roslyng sind wieder im Mannschaftstraining. Timon Weiner wird statt Stammkraft Jonas Krumrey im Tor stehen. 

Kieler freuen sich auf das Spiel

Champions-League-Kandidat Stuttgart reist als Pokaltitelverteidiger mit einer blendenden Form nach Kiel. „Jetzt freuen wir uns auf das Spiel, auf ein besonderes Spiel, auf ein schweres Spiel, aber auch eine große Herausforderung“, sagte Trainer Marcel Rapp. „Wenn man ganz ehrlich ist, gibt es nicht viel, was für uns spricht“, fügte er hinzu. 

Bislang schlugen die Kieler den Regionalligisten FC 08 Homburg, sowie die Bundesligisten VfL Wolfsburg (1:0) und dann den Hamburger SV im Elfmeterschießen. Zuletzt erreichte Kiel 2021 das Pokal-Halbfinale. Dabei scheiterte der Club an Borussia Dortmund, nachdem die Mannschaft in der damaligen Pokalsaison zuvor sensationell unter Trainer Ole Werner den FC Bayern München aus dem Wettbewerb geworfen hatte.

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