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„Car-Samstag“ im Harz – 300 Fahrzeuge erwartet

Tuning-Fans zeigen am „Car-Samstag“ im Harz ihre Boliden – doch die Polizei bleibt wachsam. Sie setzt auf Kontrollen rund um eine berüchtigte „Soundröhre“.

Von dpa

01.04.2026

Fans aufgemotzter, lauter Autos treffen sich „Car-Samstag“ in Blankenburg im Harz. (Archivbild)Matthias Bein/dpa

Fans aufgemotzter, lauter Autos treffen sich „Car-Samstag“ in Blankenburg im Harz. (Archivbild)Matthias Bein/dpa

© Matthias Bein/dpa

„Car-Samstag“ statt „Car-Freitag“: Die Autotuning-Szene trifft sich zum zweiten Jahr in Folge in Blankenburg – als Ersatz für das inoffizielle Treffen an der Rappbodetalsperre, bei der es immer wieder zu Verkehrsgefährdungen durch Autoposer kommt. Zum „Harzer Oster-Tuning“ auf dem Blankenburger Parkplatz „Am Hasenwinkel“ werden am Samstag rund 300 aufgemotzte Fahrzeuge erwartet.

Es gibt neben der Ausstellungsfläche auch eine Händlermeile, wie der Landkreis Harz mitteilte. Zur Premiere im vergangenen Jahr wurden demnach 320 Autos präsentiert.

Polizei kontrolliert an der „Soundröhre“

„Ich bin dankbar, dass sich die Tuning-Szene, die sich seit Jahren traditionell zum Car-Freitag rund um die Rappbodetalsperre versammelt, auf das Angebot des Landkreises für dieses legale Szene-Treffen einlässt“, sagte Landrat Thomas Balcerowski (CDU) laut Mitteilung.

Die Polizei kündigte für „Car-Freitag“ dennoch Kontrollen an der Rappbodetalsperre und ihrem Umfeld an. Der dortige Tunnel ist als „Soundröhre“ bei Auto- und Motorradfahrern beliebt, um den Motor aufheulen zu lassen. Die Polizei will den Angaben nach gezielt Umbauten an Fahrzeugen überprüfen und Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

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