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CDU verlässt Saal bei MP-Wahl? AfD reagiert gelassen

CDU-Abgeordnete könnten bei der Ministerpräsidentenwahl in Magdeburg den Saal verlassen, um Spekulationen über Stimmen für AfD-Kandidat Siegmund zu vermeiden. Wie die AfD auf den Vorschlag reagiert.

Von dpa

13.10.2026

AfD-Politiker Bernd Baumann nennt mögliche CDU-Pläne für die Ministerpräsidentenwahl in Sachsen-Anhalt lächerlich. (Archivbild)Annette Riedl/dpa

AfD-Politiker Bernd Baumann nennt mögliche CDU-Pläne für die Ministerpräsidentenwahl in Sachsen-Anhalt lächerlich. (Archivbild)Annette Riedl/dpa

© Annette Riedl/dpa

In der AfD-Bundestagsfraktion wird mit Gelassenheit auf eine mögliche Abwesenheit der CDU-Fraktion bei der Wahl des Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt reagiert. Das seien Geschäftsordnungstricks und Rückzugsgefechte der Merz-CDU, um die Brandmauer unbedingt aufrechtzuerhalten, sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Bernd Baumann, vor Journalisten in Berlin auf die Frage, ob seine Partei nun die Chancen bei der Ministerpräsidentenwahl schwinden sehe.

„Das sind Lächerlichkeiten. Das sollen sie mal machen. Es gibt vielleicht auch Mehrheiten jenseits der CDU in Sachsen-Anhalt. Das irritiert mich in keiner Weise“, fügte er hinzu. 

Der geschäftsführende Vorstand der CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt hat vorgeschlagen, dass ihre Abgeordneten vor der geheimen Abstimmung bei der Ministerpräsidentenwahl im Dezember geschlossen den Saal verlassen. So soll dem Verdacht aus dem Weg gegangen werden, aus ihren Reihen könnte es Stimmen für einen AfD-Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund geben.

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