CDU in Frankfurt vorn - „klarer Auftrag zum Politikwechsel“
Nach dem Wahlerfolg der CDU in Frankfurt stehen Gespräche zur Bildung einer neuen Stadtregierung an. Auf welche Themen die Partei dabei wert legt.
In Frankfurt bedeutet das Ergebnis der Kommunalwahl ein Ende der Koalition (Archivbild).Andreas Arnold/dpa
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Die CDU ist laut dem Trendergebnis als stärkste Kraft aus der Kommunalwahl in Frankfurt hervorgegangen. Die Partei erhielt 26,5 Prozent der Stimmen - 4,6 Prozentpunkte mehr als bei den Kommunalwahlen 2021. Damit ist die bisher regierende Koalition in der größten hessischen Stadt abgewählt.
Frankfurt wurde seit 2021 von einem Viererbündnis aus Grünen, SPD, FDP und Volt regiert, die FDP verließ das Bündnis vergangenes Jahr.
Die Grünen erhielten nun 21,0 Prozent (minus 3,6 Punkte) und die SPD 16,7 Prozent (minus 0,3 Punkte). FDP (minus 2,9 Punkte) und Volt (plus 1,0 Punkte) kamen jeweils auf 4,7 Prozent. Die AfD erreichte 9,1 Prozent (plus 4,6 Punkte). 8,9 Prozent holte die Linke (plus 1,0 Punkte),
Die Frankfurter CDU erklärte, man sehe das Ergebnis als klaren Auftrag, eine neue Koalition unter eigener Führung zu bilden. „Die CDU wird jetzt den anderen demokratischen Parteien in Frankfurt Gespräche über die Bildung einer neuen Stadtregierung anbieten“, erklärt Spitzenkandidat Nils Kößler.
Wichtige Themen Sicherheit, Wohnen und Mobilität
Grundlage würden die Themen, für die die CDU im Wahlkampf geworben hat. Die Partei nannte Sicherheit, Sauberkeit, Mobilität, Wohnraum und Bildung.
Die Frankfurter Grünen zeigten sich zufrieden mit dem Trendergebnis. Es sei ein klarer Auftrag, „weiter an einer grünen, sozialen und lebenswerten Stadt zu arbeiten“. Der Auftrag, Gespräche über die Bildung einer Koalition zu führen, liege bei der CDU.
Die Frankfurter SPD erklärte, man habe sich mehr versprochen. Entscheidend werde nun sein, welche Koalitionsmöglichkeiten am Ende da seien. „Gerade nach den letzten Jahren ist es wichtig eine vertrauensvolle, stabile Stadtregierung zu bilden.“