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CDU Brandenburg: „Müssen Wahlabend in Partei aufarbeiten“

Krachende Niederlage bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für die CDU, die AfD triumphiert klar an erster Stelle, die SPD bleibt stabil. Das sind die ersten Reaktionen aus Brandenburg.

Von dpa

06.09.2026

Es gab eine deutliche Schlappe für die CDU und Regierungschef Sven Schulze in Sachsen-Anhalt.Kay Nietfeld/dpa

Es gab eine deutliche Schlappe für die CDU und Regierungschef Sven Schulze in Sachsen-Anhalt.Kay Nietfeld/dpa

© Kay Nietfeld/dpa

Die Niederlage der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird die Partei nach Meinung von Brandenburgs CDU-Generalsekretär Julian Brüning noch intensiv beschäftigen. „Wir werden diesen Wahlabend in der Partei aufarbeiten müssen“, sagte Brüning der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist kein Ergebnis, das uns als Union zufrieden stellt. Aber das Ergebnis einer demokratischen Wahl.“

Die AfD - in Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft - triumphiert und landet klar auf dem ersten Platz, weit vor der CDU. Brandenburgs AfD-Landeschef René Springer sprach auf der Wahlparty in Sachsen-Anhalt von einem deutlichen Signal für die Landtagswahl in Brandenburg. „Dann werden wir exakt das machen, was hier vorgearbeitet und vorgelebt wurde“, sagte er auf seinem Instagram-Kanal.

Der SPD-Generalsekretär in Brandenburg sieht das anders: „Das Ergebnis aus Sachsen-Anhalt ist ein tiefer Einschnitt und eine echte Hiobsbotschaft - für Sachsen-Anhalt und für uns in ganz Deutschland“, sagte Kurt Fischer zu dpa. Er freue sich über das stabile Ergebnis für die SPD, aber es überwiege die Fassungslosigkeit.

„Wir müssen klar anerkennen: Uns ist es in vielen Fällen nicht gelungen, die Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, wie gefährlich ein Wahlsieg der AfD ist“, so Fischer. Frust, Enttäuschung und die berechtigte Sorge vor dem eigenen Wohlstandsverlust hätten überwogen und sehr viele Menschen für die AfD mobilisiert.

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