Bundes- und Landesmittel für Wohnraum für junge Menschen
Ein mehrgeschossiges Haus in Weimar soll künftig Studierenden Platz bieten. Bund und Land fördern den Umbau. Worauf sich der Eigentümer im Gegenzug auf 20 Jahre verpflichtet.
Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Teichert wirbt um private Investoren, die mit Hilfe von Fördergeldern Wohnraum für junge Menschen schaffen. (Archivbild)Michael Reichel/dpa
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Mit Fördermitteln des Bundes und des Freistaats Thüringen entsteht in Weimar Wohnraum für Studierende und Auszubildende. Mit dem Programm „Junges Wohnen“ sollen private Investitionen aktiviert werden, um junge Menschen in Ausbildung oder Studium mit Wohnraum zu versorgen, hieß es in einer Mitteilung des Thüringer Bildungsministeriums.
„Wir begrüßen, dass sich auch private Eigentümer dafür engagieren, studentischen Wohnraum zu schaffen und bestehende Gebäude für diesen Zweck umzubauen“, erklärte Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Teichert.
In Weimar soll ein mehrgeschossiges Haus für rund 900.000 Euro umgebaut werden, damit dort künftig zwei Wohngemeinschaften mit insgesamt elf Studierenden leben können. Dafür gibt es 450.000 Euro Zuschuss von Bund und Land. Im Gegenzug verpflichtet sich der Eigentümer, die Wohnplätze für die Dauer von 20 Jahren Studierenden zu moderaten Mietpreisen zur Verfügung zu stellen. Dies werde durch ein grundbuchlich gesichertes Wohnungsbesetzungsrecht zugunsten des Freistaats Thüringen gewährleistet, hieß es.