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Brandstiftung: Urteil in Prozess gegen Fotografen erwartet

Sie sollen Brände gelegt haben, um lukrative Fotos machen zu können: Nun soll das Urteil gegen zwei Pressefotografen in Dessau fallen. Einem der beiden könnte eine lange Haftstrafe drohen.

Von dpa

02.09.2026

Zwischen den beiden Angeklagten sitzt einer ihrer Anwälte im Gerichtssaal. (Archivbild)Heiko Rebsch/dpa

Zwischen den beiden Angeklagten sitzt einer ihrer Anwälte im Gerichtssaal. (Archivbild)Heiko Rebsch/dpa

© Heiko Rebsch/dpa

Vor dem Dessauer Landgericht wird am Mittwoch das Urteil im Prozess gegen zwei Pressefotografen erwartet. Den beiden Männern im Alter von 33 und 23 Jahren wird Brandstiftung in insgesamt 17 Fällen vorgeworfen. Sie sollen im Rahmen ihrer Arbeit als freiberufliche Fotografen unter anderem Waldflächen und Lagerhallen im Kreis Anhalt-Bitterfeld in Brand gesetzt und mit den Bildern der Brände Einnahmen im vierstelligen Bereich erzielt haben. 

Die Staatsanwaltschaft fordert für den Jüngeren der beiden Angeklagten eine Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren. Der Ältere der beiden habe sich eingelassen und die Vorwürfe weitgehend eingeräumt, so ein Sprecher des Gerichts. Für ihn forderte die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt werden soll.

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