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Brandenburg dringt auf zügiges Verbot von Einweg-Vapes

Die Rücknahme von Einweg-E-Zigaretten ist leichter geworden. Das reicht Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Mittelstädt nicht.

Von dpa

01.07.2026

Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Hanka Mittelstädt (SPD) dringt auf ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa/dpa-tmn

Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Hanka Mittelstädt (SPD) dringt auf ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa/dpa-tmn

© Marijan Murat/dpa/dpa-tmn

Die Rücknahmepflicht von Einweg-E-Zigaretten ohne Einschränkung ist für Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Hanka Mittelstädt nur ein Zwischenschritt. „Wir setzen uns weiter für ein schnelles Verbot dieser Wegwerfprodukte ein“, teilte die SPD-Politikerin mit. „Einweg-E-Zigaretten sind nicht nur ein erhebliches Umweltproblem, sondern auch ein konkretesSicherheitsrisiko.“

Wenn Rohstoffe wie Lithium bei der Entsorgung in den Restmüll gelangten, könne es in Entsorgungsanlagen zu gefährlichen Bränden mit giftigen Gasen kommen, sagte die Ministerin. Seit diesem Mittwoch (1. Juli) sind auch Kioske, Tankstellen und andere kleinere Verkaufsstellen von E-Zigaretten verpflichtet, alte Geräte zurückzunehmen. Damit können Verbraucher leere Einweg-E-Zigaretten überall da zurückgeben, wo es sie zu kaufen gibt.

Umweltminister will Verbot der Einweg-Vapes vorbereiten

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hatte angekündigt, ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten vorzubereiten. Er will noch in diesem Jahr ein entsprechendes Gesetz vorlegen. Schneider begründete das angestrebte Verbot mit der Gefahr von Bränden.

Die sogenannten Vapes erzeugen Dampf, der inhaliert wird und nach Früchten oder Menthol schmeckt. Der Dampf enthält deutlich weniger Schadstoffe als der Rauch von Tabakzigaretten, Mediziner warnen aber vor Gesundheitsgefahren und der Wirkung von Nikotin, das abhängig macht.

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