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Beschädigte Regenbogenbank - 18-Jähriger verdächtig

Die Bank in Regenbogenfarben erinnert im Tiergarten an die Opfer des Terroranschlags am Rande des CSD. Wiederholt wurde sie zerstört oder beschmiert. Es gibt einen Verdächtigen - und eine Mahnwache.

Von dpa

09.10.2026

Regenbogenbank im Tiergarten: Verdächtiger im Visier der Staatsanwaltschaft (Archivbild)Dirk Wittenberg/dpa

Regenbogenbank im Tiergarten: Verdächtiger im Visier der Staatsanwaltschaft (Archivbild)Dirk Wittenberg/dpa

© Dirk Wittenberg/dpa

Nach mehrfachen Beschädigungen der Regenbogenbank im Berliner Tiergarten ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen 18 Jahre alten Verdächtigen. Nach Angaben der Polizei gehe sie nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass queerfeindliche Motive hinter den Taten stecken. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Weitere Details zu den Ermittlungen wurden nicht mitgeteilt. 

Die Bank in Regenbogenfarben erinnert an die Opfer des islamistischen Terroranschlags am Rande des Christopher Street Day (CSD) im Juli. 

Mehrtägige Mahnwache zum Schutz

Die Grünen wollen den Gedenkort an diesem Wochenende (9. bis 11. Oktober) durchgängig selbst schützen: Die Kreisverbände Pankow und Mitte sowie die Landesarbeitsgemeinschaft „QueerGrün“ organisieren eine Mahnwache an der Bank, um ein Zeichen gegen queerfeindlichen Hass zu setzen, wie die Partei mitteilte. Unter den Teilnehmern seien auch die Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte, Stefanie Remlinger, sowie die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Marianne Birthler. Die durchgängige Mahnwache soll am Freitag um 23.00 Uhr beginnen. 

Bank zerstört und besprüht

Die Bank war am 6. August in der Nähe des Anschlagsorts aufgestellt worden und ist seither wiederholt beschädigt worden. Am 1. September wurde sie fast völlig zerstört. Am 24. und 28. September wurden Latten beschädigt, zuletzt wurde die Bank am 2. Oktober mit schwarzer Farbe besprüht. 

Bei dem Anschlag am 25. Juli war ein 21 Jahre alter Attentäter mit einem Wagen in eine Menschengruppe gefahren. Danach griff er mit einer Machete weitere Menschen an und floh. Eine Frau wurde getötet, 31 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Attentäter.

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