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Berliner Kampfansage im olympischen Bewerbungs-Endspurt

In elf Tagen wählt der DOSB den deutschen Bewerber für Olympische und Paralympische Spiele. In Berlin wurde beim sommerlichen Abschluss noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt.

Von dpa

15.09.2026

Iris Spranger rührt die Werbetrommel für Berlin. (Archivbild)Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Iris Spranger rührt die Werbetrommel für Berlin. (Archivbild)Sebastian Christoph Gollnow/dpa

© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Mit einer Kampfansage hat Berlins Sportsenatorin Iris Spranger den Endspurt um die nationale Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele eingeläutet. „Olympia in Deutschland gewinnt nur mit Berlin“, sagte die SPD-Politikerin beim traditionellen Olympic Barbecue im Veranstaltungshaus am Wannsee der Berliner Sparkasse.

Berlin bewirbt sich zusammen mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern neben München und der Ruhr-Region mit Köln um den Zuschlag für die Bewerbung der Spiele 2036, 2040 oder 2044. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird seine Entscheidung bei der Mitgliederversammlung in Baden-Baden am 26. September bekanntgeben.

Mehrwert für die Stadt

Dem Präsidenten des Landessportbundes, Thomas Härtel, geht es bei der Bewerbung „nicht nur um 14 Tage Olympische und Paralympische Spiele, sondern um einen Mehrwert für die Stadt in Bezug auf Inklusion und Sportstätten.“ 

Angesichts der dann erwartbaren Investitionen könnten die bereits bestehenden 97 Prozent der Sportstätten laut Härtel saniert werden und würden dann auch dem Breitensport zugutekommen - und vor allem dem Nachwuchs. 

„Die Kleinen sind die Olympioniken von morgen. Wir bekommen in elf Tagen gesagt, ob wir die Investitionen bekommen“, sagte Spranger und verwies auf die zahlreichen Erfolge der Berliner Athleten in diesem Sportjahr: „Auch für sie legen wir uns bei unserer Bewerbung voll ins Zeug und kämpfen gemeinsam darum, das größte Sportereignis der Welt in die Stadt zu holen.“

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