Berliner CDU will U-Bahn und S-Bahn ausbauen
Die CDU unter Kai Wegner legt ihr Programm für die Abgeordnetenhauswahl vor. Darin ist ein massiver Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs geplant, in der Bildung die Rückkehr zu früheren Vorhaben.
Die Berliner CDU unter dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner hat ihr Wahlprogramm vorgelegt. (Archivbild)Fabian Sommer/dpa
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Die Berliner CDU will den öffentlichen Nahverkehr deutlich ausbauen. „Die U2 wollen wir über Pankow Kirche nach Französisch Buchholz und Buch, die U3 nach Mexikoplatz (...), die U8 bis ins Märkische Viertel und die U7 zum Flughafen BER und bis Heerstraße Nord verlängern“, heißt es im Wahlprogramm der Christdemokraten für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September.
Die CDU will auch die S-Bahn ausbauen: Die S75 soll von Wartenberg über Malchow bis nach Birkenwerder, die S5 nach Nauen verlängert werden. Die S21 soll als City-S-Bahn vom Nordring über Hauptbahnhof zum Potsdamer Platz und zur Yorckstraße eine zweite Nord-Süd-S-Bahn werden.
Bessere Erreichbarkeit von Brandenburg
Das Nachbarland Brandenburg soll besser angebunden werden. „Wir werden die Zentren des Landes Brandenburg (Brandenburg/Havel, Cottbus, Frankfurt/Oder und Potsdam) noch besser und enger mit Berlin verknüpfen“, heißt es im Wahlprogramm. Das Semesterticket soll zudem auf Brandenburg erweitert werden.
Eine Magnetschwebebahn soll bei der weiteren Erschließung des Flughafen BER oder neuer Wohngebiete zum Einsatz kommen. In Berlin wird schon länger über mögliche Trassen diskutiert, der Koalitionspartner SPD winkt bisher aber ab.
Vorschule soll wiederkommen
In der Bildungspolitik will die CDU mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner als Landeschef die Vorschule, die Kopfnoten und die Verbeamtung von Lehrern wieder einführen. Die Gymnasien sollen erhalten und gestärkt werden. Der „Tagesspiegel“ schrieb in seinem Newsletter „Checkpoint“ zuvor über das Wahlprogramm.