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BSW-Fraktion Brandenburg sieht Risiken für Bargeldversorgung

Die Zahl der Filialen von Banken und Sparkassen geht auch in Brandenburg zurück. Die BSW-Landtagsfraktion sieht das mit Sorge.

Von dpa

07.05.2026

Die BSW-Landtagsfraktion sieht die Bargeldversorgung vor allem in ländlichen Regionen zunehmend als schwierig an. (Symbolbild)picture alliance / dpa

Die BSW-Landtagsfraktion sieht die Bargeldversorgung vor allem in ländlichen Regionen zunehmend als schwierig an. (Symbolbild)picture alliance / dpa

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Die BSW-Landtagsfraktion in Brandenburg zeigt sich angesichts des Filialsterbens von Banken und Sparkassen auf dem Land alarmiert. Fraktionschef Niels-Olaf Lüders kündigte nach einer Klausurtagung in der Schorfheide an, dass die BSW-Fraktion die Bargeldversorgung vor allem auf dem Land näher untersuchen wolle.

„Es ist für viele Bürger, die in der Fläche wohnen, bisweilen eine echte Herausforderung, an Bargeld zu gelangen“, sagte Lüders. Die Problemsituation verschärfe sich immer weiter. Deshalb plane die Fraktion eine Initiative.

Weniger Filialen in Deutschland

Das Filialsterben bei Banken und Sparkassen geht nach Angaben der Deutschen Bundesbank weiter. Die Zahl der Zweigstellen sank im Jahr 2024 um 8,4 Prozent auf 17.870. Als Gründe nennt die Bundesbank die zunehmende Verbreitung des Online-Banking und Druck zur Kostensenkung. 

In einer Anfrage will der BSW-Abgeordnete Christian Dorst von der Landesregierung wissen, wie sie die Entwicklung bei den Sparkassen beurteilt und was sie unternimmt, um die flächendeckende Versorgung auch in den ländlichen Räumen Brandenburgs sicherzustellen.

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