Anklage wegen Verbreitens von IS-Propaganda
Ein Berliner soll IS-Kampflieder auf Social Media geteilt und damit Tausende erreicht haben.
Ein Beschuldigter soll islamistische Propaganda über das Internet verbreitet haben. (Illustration)Jens Kalaene/dpa
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Ein 34-jähriger Mann ist in Berlin wegen der Verbreitung islamistischer und terroristischer Propaganda angeklagt worden. Er soll auf einer Internet-Plattform IS-Propaganda veröffentlicht haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte.
Der Mann soll im April und Mai 2025 insgesamt drei Videos auf seinem Social-Media-Account mit 12.800 Followern veröffentlicht haben. Diese Videos soll er mit sogenannten Naschids des IS unterlegt haben - gemeint sind Kampflieder und Hymnen, die zur Emotionalisierung und zur politischen Mobilisierung der Zuhörer eingesetzt werden. Sie werden oft gezielt von der Organisation Islamischer Staat oder anderen terroristischen Vereinigungen herausgegeben.