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Adidas hat V-Mangel bei DFB-Trikots von Havertz und Co.

Die Nachfrage nach Fan-Trikots des DFB-Teams ist trotz hoher Preise groß. Bei der Beflockung der Shirts gab es bei einigen Spielernamen einen Engpass - wegen eines fehlenden Buchstabens.

Von dpa

16.06.2026

Das blaue DFB-Auswärtstrikot verkauft sich zum WM-Start sehr gut - allerdings gibt es einen kurzfristigen Engpass bei Namen mit dem Buchstaben V - wie etwa bei Kai Havertz. (Archivbild)Tom Weller/dpa

Das blaue DFB-Auswärtstrikot verkauft sich zum WM-Start sehr gut - allerdings gibt es einen kurzfristigen Engpass bei Namen mit dem Buchstaben V - wie etwa bei Kai Havertz. (Archivbild)Tom Weller/dpa

© Tom Weller/dpa

Der Ausrüster der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Adidas, hat ein Problem mit dem Buchstaben V: Fans können derzeit online keine Originaltrikots mit den Namen der Spieler Kai Havertz, Alexander Pavlovic und Deniz Undav bestellen - bei der Beflockung ist der Buchstabe V ausgegangen. Adidas bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung.

„Aufgrund der hohen Nachfrage nach Beflockungen der Spieler Undav, Havertz und Pavlović kam es kurzfristig zu Engpässen bei der Verfügbarkeit des Buchstabens ‚V‘“, erklärte ein Sprecher in Herzogenaurach. „In Zusammenarbeit mit unserem Partner 11teamsports konnten wir diese schnell beheben, sodass die Flocks mit dem Buchstaben ‚V‘ in Kürze wieder online bestellbar sein werden.“

Adidas: Eine Milliarde Euro WM-Umsatz

Der Trikotverkauf rund um Fußball-Großereignisse ist für die Sportartikelhersteller ein großes Geschäft. Adidas, das 14 der 48 WM-Teams ausstattet, gab den Umsatz, der direkt mit dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in Verbindung steht, mit einer Milliarde Euro an. Wie viel davon auf Trikots entfällt, nennt das Unternehmen nicht.

Von der deutschen Mannschaft wurde das blaue Auswärtstrikot bisher überraschend oft verkauft. Die Nachfrage habe nach Bekanntgabe des DFB-Kaders und dem Turnierstart insgesamt deutlich angezogen. Die Verkaufspreise seien in allen Ländern vergleichbar, hieß es. In Deutschland werden derzeit zwei Qualitäten angeboten für Preise von 100 und 150 Euro.

Blaues Auswärtstrikot hoch im Kurs

„Das Auswärtstrikot performt deutlich über den Vergleichswerten der EURO 2024, während das Heimtrikot mit starkem Wachstum schnell aufholt“, sagte der Sprecher, ohne konkrete Verkaufszahlen zu nennen. Auf den Auswärtstrikots sei das Adidas-Dreiblatt-Logo erstmals nach 36 Jahren wieder bei einer Weltmeisterschaft zu sehen. Das pinkfarbene Auswärts-Jersey von 2024 galt als das bisher bestverkaufte Nationalmannschaftsauswärtstrikot.

„Inspiriert von der einzigartigen Kultur des jeweiligen Landes interpretieren die Auswärtstrikots die Ästhetik klassischer adidas WM-Trikots in einem modernen, zeitgemäßen Stil neu und finden bei Fans und Spielern gleichermaßen Anklang.“ So wurden etwa bei den Auswärtstrikots der Nationen Curacao, Belgien und Japan bereits Lieferengpässe in einzelnen Größen. Auch die Kollektion mit Retro-Jerseys zurückliegender Turniere, besonders der WM 1994, verkaufe sich gut, sagte der Adidas-Sprecher.

Puma erfolgreich in Portugal und Afrika

Beim deutschen Konkurrenten Puma, der elf WM-Nationen ausstattet, läuft der Trikotverkauf ebenso zur Zufriedenheit des Herstellers. Puma setze allerdings nicht so sehr auf den unmittelbaren Verkaufserfolg, sondern eher auf mittel- und langfristige Effekte des Sport-Großereignisses. „Im Moment sind die Trikots von Portugal sehr beliebt“, sagte eine Puma-Sprecherin, aber auch Neuseeland sowie die afrikanischen Länder Elfenbeinküste, Marokko und Senegal verkauften sich gut.

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