75 Jahre Gipfelkreuz: Gedenkmesse an der Kampenwand
Das Gipfelkreuz auf der Kampenwand wurde zum 75. Jahrestag renoviert. Am Sonntag zelebriert Kardinal Marx eine Gedenkmesse für die Gefallenen des Chiemgaus.
An der Kampenwand feier Kardinal Marx eine Bergmesse. (Archivbild) Sven Hoppe/dpa
© Sven Hoppe/dpa
Sehnsuchtsort für Kletterer, Wahrzeichen des Chiemgaus: Die markanten Felszacken der Kampenwand mit ihrem riesigen Gipfelkreuz sind von weitem sichtbar. Zum 75. Jahrestag seiner Weihe ist das Chiemgaukreuz nun aufwendig renoviert worden. Es wurde 1951 zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege aus dem Chiemgau errichtet.
Zum Jubiläum findet am Sonntag die 75. Gedenkmesse für die Gefallenen und Vermissten des Chiemgaus statt. Kardinal Reinhard Marx wird den Gottesdienst um 10.30 Uhr an der Gedächtniskapelle „Maria, Königin des Friedens“ nahe der Steinlingalm zelebrieren. Erwartet wird Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Auch Innenminister Joachim Herrmann hatte sich angekündigt, sagte seine Teilnahme jedoch ab.
Um einen Neubau der Kampenwandbahn aus dem Jahr 1957 mit ihren bunten historischen Vier-Personen-Gondeln wird seit Jahren gestritten. Der Bund Naturschutz kritisiert nicht zuletzt die geplante Kapazitätserweiterungen und Nachtfahrten. Das könne die empfindliche Bergwelt massiv stören.
Die markanten Felszacken locken zahlreiche Kletterer. (Archivfoto) Sven Hoppe/dpa
© Sven Hoppe/dpa
Seit Jahren wird über den Neubau der Kampenwandbahn gestritten. (Archivbild) Sven Hoppe/dpa
© Sven Hoppe/dpa