28 Badetote bisher in Bayern - „Kräfte nicht überschätzen“
Der Sprung ins kühle Nass kann Gefahren bergen. Vor allem junge Männer unterschätzen oft das Risiko, wie die Statistik der Wasserwacht zeigt.
27 der 28 Badetoten waren der Wasserwacht zufolge Männer. (Archivbild)A4366 Sven Hoppe/dpa
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28 Menschen sind nach Angaben der Wasserwacht in Bayern seit Anfang Mai beim Baden ertrunken. Allein im heißen Juni waren es demnach 21 - und die nächste Hitzeperiode steht bevor. Deshalb appellieren die Rettungskräfte an alle, ihre Kräfte beim Baden nicht zu überschätzen und das potenzielle Risiko von freien Gewässern wie Seen und Flüssen nicht zu unterschätzen.
Von den 28 Badetoten, die die Wasserwacht vom 1. Mai bis 8. Juli gezählt hat, waren 27 Männer - gut die Hälfte davon zwischen 20 und 30 Jahre alt. 19 ertranken der Statistik zufolge in einem See, 6 in einem Fluss. „Wenn ich allein in einem See bin und untergehe, ist das ein tragisches Todesurteil, und wer sich überhitzt ins Wasser stürzt, nimmt Lebensgefahr in Kauf“, erklärte der Landesvorsitzende Thomas Huber.