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18-Jähriger klettert auf Güterwagen und wird schwer verletzt

Ein Jugendlicher hat am Bahnhof Jüterbog einen Stromschlag und schwerste Brandverletzungen erlitten. Die Polizei ermittelt und erinnert an das Risiko durch 15.000 Volt Bahnstrom.

Von dpa

15.07.2026

Seine Begleiter leisteten Erste Hilfe. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa

Seine Begleiter leisteten Erste Hilfe. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa

© Patrick Pleul/dpa

Ein 18-Jähriger ist am Bahnhof Jüterbog auf einen Güterwaggon geklettert und durch einen Stromschlag schwer verletzt worden. In der Nacht gegen 0.30 Uhr sei er auf den abgestellten Wagen im Landkreis Teltow-Fläming gestiegen, teilte die Bundespolizeidirektion Berlin mit. Wegen eines Spannungsüberschlags habe er schwerste Brandverletzungen erlitten. 

Der Jugendliche stürzte den Angaben zufolge rund vier Meter in die Tiefe und zog sich dabei zudem eine Kopfverletzung zu. Seine drei Begleiter im Alter von 20 bis 22 Jahren leisteten laut Polizei Erste Hilfe. Ein Rettungshubschrauber transportierte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus.

Warum der 18-Jährige auf den Waggon geklettert sei, sei noch unklar, so eine Sprecherin der Bundespolizei. Die Befragung der drei Begleiter stehe aus.

Während der Einsatzmaßnahmen war der Bahnhof Jüterbog bis kurz vor 2.00 Uhr gesperrt. Die Bundespolizei warnt: „Bahnstrom ist lebensgefährlich“. Die elektrischen Oberleitungen der Bahn führten eine Spannung von 15.000 Volt. Schon der Aufenthalt in der Nähe der Oberleitungen könne zu einem tödlichen Spannungsüberschlag führen.