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150.000 Menschen unterstützen demokratische Vereine

Der Deutsche Fonds für Demokratie warnt davor, dass nach den Landtagswahlen in MV vielen Vereinen die Förderung gestrichen werden könnte. Deshalb sucht er Unterstützer für eine Solidaritätserklärung.

Von dpa

02.09.2026

Der Deutsche Fonds für Demokratie hat eine Solidaritätserklärung für zivilgesellschaftliche Vereine organisiert (Symbolbild).Sebastian Gollnow/dpa

Der Deutsche Fonds für Demokratie hat eine Solidaritätserklärung für zivilgesellschaftliche Vereine organisiert (Symbolbild).Sebastian Gollnow/dpa

© Sebastian Gollnow/dpa

Mehr als 150.000 Menschen haben sich bisher mit ihrer Unterschrift für den Schutz von zivilgesellschaftlichem Engagement in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ausgesprochen. Das teilte der Deutsche Fonds für Demokratie e.V. mit. 

Die Menschen hätten eine Solidaritätserklärung mit dem Titel „Ihr seid nicht allein“ unterschrieben. Zu den prominenten Unterzeichnern gehören unter anderem der frühere Bundespräsident Christian Wulff, der Publizist und Rechtsanwalt Michel Friedman, Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Schauspieler Matthias Brandt. 

Der Verein will mit der Solidaritätserklärung vor den Landtagswahlen in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt auf existenzielle Bedrohungen für demokratische Vereine und Initiativen aufmerksam machen, etwa für Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus oder für die mobile Opferberatung. 

Jugendclubs, Bildungsträger, Beratungsstellen und Kultur- und Nachbarschaftszentren würden das Zusammenleben tragen, erklärt der Verein. „Doch die Finanzierung dieser wichtigen Arbeit aus öffentlichen Mitteln steht zunehmend auf der Kippe oder wurde bereits gestrichen“, hieß es. Der Fonds könne dank Spenden dort helfen, wo Geld am dringendsten gebraucht werde.