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Volleyballerinnen vor Achtelfinale: „In jedem Spiel besser“

Die deutsche Mannschaft fühlt sich vor dem K.-o.-Spiel gegen Überraschungsteam Belgien auf dem richtigen Weg. Aber kann es die Schwächephasen abstellen?

Von David Langenbein, dpa

31.08.2026

Das deutsche Team steigerte sich nach einem Fehlstart ins Turnier. (Archivbild)Uncredited/AP/dpa

Das deutsche Team steigerte sich nach einem Fehlstart ins Turnier. (Archivbild)Uncredited/AP/dpa

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Mit dem nächsten Leistungssprung wollen die deutschen Volleyballerinnen bei der EM das selbst ausgegebene „Minimalziel“ Viertelfinale stemmen. „Was wir aus der Gruppe mitnehmen - da sind wir dann vielleicht auch den anderen Gruppen ein bisschen zuvor - ist, dass wir wirklich in jedem Spiel besser ins Turnier reingefunden haben, uns in jedem Spiel gesteigert haben“, sagte Co-Kapitänin Lina Alsmeier der Deutschen Presse-Agentur vor dem Achtelfinale gegen Belgien am Dienstag (15.00 Uhr MESZ). „Da können wir echt Selbstbewusstsein rausnehmen.“

Steigern musste sich die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes auch, nachdem der Turnierauftakt in Istanbul komplett daneben gegangen war. „Angefangen mit einer wirklich sehr schlechten Leistung gegen Slowenien sind wir dann von Tag zu Tag und von Spiel zu Spiel immer besser geworden“, sagte auch Bundestrainer Giulio Bregoli. 

Belgien gewann seine Gruppe souverän

Es folgten Pflichtsiege gegen Lettland und Ungarn. Und dann Niederlagen gegen die Mitfavoriten Türkei und Polen, in denen das deutsche Team teilweise stark mitspielte - und in anderen Situationen auch deutlich aufgezeigt bekam, was zur absoluten Weltspitze noch fehlt.

Kapitänin Weitzel hatte das Viertelfinale als Minimalziel ausgegeben. (Archivbild)Uncredited/AP/dpa

Kapitänin Weitzel hatte das Viertelfinale als Minimalziel ausgegeben. (Archivbild)Uncredited/AP/dpa

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„Klar waren dann immer wieder ein, zwei Phasen dabei, wo wir mehrere Punkte in Folge verloren haben. Die wollen wir möglichst vermeiden für das kommende Spiel, weil wir uns das nicht leisten können“, sagte Alsmeier.

Die Belgierinnen (16.) liegen in der Weltrangliste etwas hinter den Deutschen (12.). In der Nationenliga gab es im Juni einen glatten 3:0-Erfolg für die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes. Daraus eine klare Favoritenrolle abzuleiten, wäre aber zu viel des Guten. 

Die Belgierinnen sind auf den Punkt in Topform. Etwas überraschend gewannen sie alle ihre Gruppenspiele und wurden Erster. „Ich glaube, da hätte man erstmal nicht so mit gerechnet, aber wir sind nicht böse drum. Wir nehmen jeden Gegner, der kommt“, sagte Alsmeier. 

Bundestrainer Bregoli warnt insbesondere vor den starken Angreiferinnen Pauline Martin, aus der Bundesliga bekannt vom MTV Stuttgart, und Britt Herbots.

Kein Reisestress für deutsches Team

Die 26 Jahre alte Alsmeier sieht es auch als Vorteil an, dass das deutsche Team in der Gruppe in den letzten beiden Spielen schon auf höchstem Niveau gefordert wurde. Das sei „eine super Vorbereitung“. 

Dazu konnte das deutsche Team ohne Reisestress in Istanbul bleiben, während die Gegnerinnen aus Aserbaidschan anreisen mussten. „Das ist definitiv ein Vorteil, dass wir jetzt schon hier sind, die Gegebenheiten kennen und uns wirklich bestmöglich auf Belgien vorbereiten können“, sagte die Außenangreiferin.

Im Viertelfinale könnten erneut die Gastgeberinnen auf das deutsche Team warten. (Archivbild)Uncredited/AP/dpa

Im Viertelfinale könnten erneut die Gastgeberinnen auf das deutsche Team warten. (Archivbild)Uncredited/AP/dpa

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Meistern die Deutschen die Runde der letzten 16, dürfte danach ein Wiedersehen mit den türkischen Gastgeberinnen warten. Im Sinan Erdem Dome, in den mehr als 16.000 frenetische Fans passen.

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