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Volleyballer mühen sich zu drittem EM-Sieg

Das DVV-Team macht sich das Leben schwer, hat nach dem knappen Erfolg gegen Rumänien die K.-o.-Runde bei der EM aber weiter fest im Blick. Jetzt warten noch ein Außenseiter und der Olympiasieger.

Von dpa

12.09.2026

Erik Röhrs zeigte gegen Rumänien eine starke Leistung. (Archivbild)Julius Frick/dpa

Erik Röhrs zeigte gegen Rumänien eine starke Leistung. (Archivbild)Julius Frick/dpa

© Julius Frick/dpa

Die deutschen Volleyball-Männer haben mit einem mühsamen Sieg bei der Europameisterschaft einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Gegen Gastgeber Rumänien gewann die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti knapp mit 3:2 (25:22, 25:23, 22:25, 15:25, 15:13). Es ist der dritte Sieg im dritten Spiel für die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes. Erik Röhrs ragte in Cluj-Napoca mit 23 Punkten heraus.

Am Sonntag haben die deutschen Männer spielfrei. Danach geht es zunächst gegen die noch sieglosen Schweizer. Am Dienstag dürfte sich gegen Olympiasieger Frankreich der Gruppensieger und die Ausgangsposition für die K.-o.-Runde entscheiden. Das Achtelfinale ist den Deutschen kaum noch zu nehmen.

Röhrs und Brehme holen Satz zwei

Mit ihrem Publikum im Rücken stellten die Hausherren die Deutschen zunächst vor einige Probleme. Insbesondere Diagonalangreifer Alexandru Rata, der in der kommenden Saison für die Berlin Volleys aufläuft, bekam das DVV-Team zunächst schwer unter Kontrolle.

Doch die Deutschen, bei denen als Zuspieler Jan Zimmermann für den angeschlagenen Johannes Tille begann, fanden in die Partie und holten den Satz. Im zweiten Durchgang verspielte Deutschland dann eine deutliche Führung. Aber starke Aufschläge von Anton Brehme und athletische Attacken vom überragenden Röhrs brachten doch noch das 2:0.

Aufschlagprobleme machten dem DVV-Team im dritten Durchgang zu schaffen und auch im nächsten Satz wurde es nicht besser. „Das ist der Moment des Spiels. Ich brauche jetzt eine Reaktion“, sagte Botti in einer Auszeit. Die blieb aber zunächst aus. Im Tie-Break ging es hin und her. Ein Block von Tobias Brand brachte den Deutschen einen kleinen Vorteil. Tobias Krick verwandelte den Matchball.

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