Schwimm-Trio bei Titelkämpfen mit starken Zeiten
Die Normen für die Europameisterschaften haben Deutschlands Top-Schwimmer schon lange geknackt. In Berlin sorgen sie für internationale Aufmerksamkeit.
Bei den deutschen Meisterschaften schwamm Lukas Märtens über 400 Meter Freistil erneut eine Weltklassezeit.Vincent Thian/AP/dpa
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Olympiasieger und Weltmeister Lukas Märtens hat bei den deutschen Meisterschaften keinen Zweifel an seiner Ausnahmestellung über 400 Meter Freistil aufkommen lassen. In 3:41,76 Minuten schaffte der Magdeburger die zweitschnellste Zeit des Jahres und kündigte für die Europameisterschaften eine deutliche Steigerung an.
„Die EM ist in Paris, das ist Motivation genug“, sagte der Weltrekordhalter (3:39,36 Minuten). Auch über 800 Meter Freistil und 200 Meter Rücken würde er gern in die Medaillenränge schwimmen.
Köhler gewinnt wieder zwei Titel
Zweimal wurde Angelina Köhler bei der Siegerehrung auf das Podest gerufen. Über ihre Paradestrecke 100 Meter Schmetterling schwamm sie 56,35 Sekunden. „Ich bin sehr zufrieden, dass ich schon so schnell bin. Ich schwimme die Meisterschaften aus dem vollen Training heraus“, sagte die ehemalige Weltmeisterin und Olympia-Vierte. Über 50 Meter Freistil schlug sie nach 24,81 Sekunden an und holte sich damit wie im Vorjahr gleich am ersten Finaltag zwei Titel.
Überraschend schnell zum jetzigen Zeitpunkt war Isabel Gose über 400 Meter Freistil. Die Magdeburgerin kam bis auf 0,77 Sekunden an ihren nationalen Rekord von den Olympischen Spielen 2024 heran. Und das trotz einer Schulterverletzung. „Die macht mir schon etwas Sorgen, aber ich bin in sehr guter Behandlung. Die Schmerzen kommen ohnehin erst paar Tage nach der Belastung“, sagte Gose.