Mexikos Kapitän weist Vorwürfe wegen Entführung zurück
Bei der WM war Edson Alvarez einer der wichtigen Spieler von Co-Gastgeber Mexiko. Nun äußert er sich öffentlich zu schweren Vorwürfen gegen seine Person.
Bei der WM war Alvarez für Mexiko im Einsatz. (Archivbild)Silvia Izquierdo/AP/dpa
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Mexikos Fußball-Nationalmannschaftskapitän Edson Alvarez weist die Vorwürfe der Beteiligung an einer Entführung zurück. Der Filmemacher Juan Jose Lopez Ordonez hatte dem Fußballprofi vorgeworfen, sich Ende 2024 an einer Verschwörung zu dessen Entführung beteiligt zu haben.
Nun schrieb der 28 Jahre alte Mexikaner auf seinem Instagram-Kanal: „Angesichts der jüngsten Veröffentlichungen und Äußerungen halte ich es für notwendig, diese Angelegenheit klar und deutlich zu kommentieren. Ich weise jegliche Behauptung oder jeden Versuch, meinen Namen mit Ereignissen oder Konflikten in Verbindung zu bringen, die in keinerlei Zusammenhang mit
mir stehen, kategorisch zurück.“
Alvarez-Appell: Beweise an die Behörden
Ordonez behauptet, Alvarez schulde ihm 3,5 Millionen Pesos (rund 180.000 Euro). Der Mittelfeldspieler konterte in dem Statement: „Wer glaubt, Beweise für ein Fehlverhalten meinerseits zu haben, kann diese den zuständigen Behörden, Staatsanwälten und Gerichten vorlegen.“ Er selbst wolle aber „unmissverständlich klarstellen“, dass er mit den geschilderten Vorwürfen nichts zu tun habe.
Alvarez (West Ham United) bestritt bei der WM vier von fünf Partien der Mexikaner und führte das Team als Kapitän an. Der Co-Gastgeber verlor im Aztekenstadion das Achtelfinale gegen England mit 2:3.