Ironman70.3: Philipp und Co verpassen WM-Medaillen in Nizza
Diesmal hat es nicht geklappt. In Nizza, wo Laura Philipp 2024 die Ironman-WM gewann, kommt sie über die halbe Distanz nicht nach ganz vorne.
Auf der Laufstrecke konnte Philipp einige Plätze aufholen. Ingo Kutsche/SPORTS-MEDIA Agency/dpa
© Ingo Kutsche/SPORTS-MEDIA Agency/dpa
Laura Philipp hat am Ort ihres bisher größten Ironman-Triumphs die erneute Krönung verpasst. Die 39 Jahre alte Profi-Triathletin aus Heidelberg belegte bei der Ironman70.3-Weltmeisterschaft in Nizza über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren sowie 21,1 Kilometer Laufen den sechsten Platz.
Nach einem eher mäßigen Schwimmen kam sie bereits mit einem Rückstand aus dem Wasser und konnte auch auf der anspruchsvollen Radstrecke den Anschluss an die Spitze nicht herstellen. Einen Monat vor der Ironman-WM in Hawaii machte Philipp beim Laufen noch ein paar Plätze gut. Die ehemalige 70.3-Europameisterin Caroline Pohle kam auf den zehnten Rang. Der Ironman70.3 umfasst die Hälfte der Distanz vom Ironman Hawaii.
Amerikanerin siegt
Den Sieg sicherte sich Taylor Knipp. Die Amerikanerin krönte sich damit bereits zum vierten Mal zur 70.3-Weltmeisterin. 2022, 2023 und 2024 hatte sie ebenfalls den Titel geholt. Das Podest komplettierten Julie Derron und Alanis Siffert aus der Schweiz.