Ex-Dortmunder Brunner trifft und erklärt Kopf-ab-Geste
Nach seinem Tor für Monaco in Straßburg sorgt der frühere BVB-Stürmer Paris Brunner mit einer Geste für Diskussionen. Dem 20-Jährigen droht nun eine Sperre.
Der frühere U17-Welt- und Europameister Paris Brunner sorgte beim 1:1 der AS Monaco bei Racing Straßburg für Wirbel.Sebastien Bozon/AFP/dpa
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Der frühere U17-Welt- und Europameister Paris Brunner hat beim 1:1 seines Clubs AS Monaco bei Racing Straßburg mit einer provokanten Geste beim Torjubel für Wirbel gesorgt. Der deutsche Angreifer deutete bei dem Liga-Spiel nach seinem sehenswerten Ausgleichstreffer in der 71. Minute auf die Straßburg-Fans zugerichtet einen Schnitt durch die Kehle an, wie auf den TV-Bildern zu sehen war. Die Anhänger der Gastgeber reagierten mit einem Pfeifkonzert, eine Strafe für Brunner auf dem Platz gab es nicht.
„Sie haben über meine Familie, meine Mutter und meinen Vater gesprochen. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beleidigt haben“, wurde der Fußball-Profi nach der Partie von der Zeitung „L’Équipe“ zitiert. „Nach dem Tor waren sehr viele Emotionen im Spiel, vor allem nach einem solchen Treffer. Ich wollte nicht respektlos sein.“ Für Brunner war es bereits der fünfte Pflichtspiel-Treffer in dieser Saison und das dritte Tor in der französischen Ligue 1.
Brunner bereut Geste nicht, aber...
Dem früheren Dortmunder droht nun aber eine Sperre, falls der Schiedsrichter der Partie, Éric Wattellier, seine Geste in seinem Spielbericht erwähnt hat. „Ich würde nicht sagen, dass ich es bereue, aber das war nicht die Botschaft, die ich vermitteln wollte. Es wurde falsch verstanden. Was ich sagen wollte, war: Was für ein Tor, das war’s“, sagte Brunner.
Brunner war 2024 von Borussia Dortmund nach Monaco gewechselt. Anschließend wurde er für eine Spielzeit an den belgischen Club Cercle Brügge ausgeliehen. In der vergangenen Saison hatte Brunner sich in Monaco nicht durchsetzen können. In der laufenden Spielzeit läuft es nun deutlich besser für den Stürmer.