Fussball

Elfmeter verwandelt: Müller rettet Vancouver im Topspiel

Thomas Müller zeigt sich treffsicher vom Punkt. Die Vancouver Whitecaps holen zumindest einen Punkt. Für den Gegner aus Kalifornien trifft ein Superstar aus Asien.

Von dpa

02.08.2026

Thomas Müller trifft für Vancouver vom Punkt.DARRYL DYCK/The Canadian Press/AP/dpa

Thomas Müller trifft für Vancouver vom Punkt.DARRYL DYCK/The Canadian Press/AP/dpa

© DARRYL DYCK/The Canadian Press/AP/dpa

Thomas Müller hat seinen Vancouver Whitecaps mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter einen Punkt in der nordamerikanischen MLS gerettet. Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler stellte mit seinem Tor in der 76. Minute den Endstand zum 1:1 (0:1) gegen Los Angeles FC her. Für das Team aus Kalifornien war zuvor der südkoreanische Superstar Heung-min Son (37.) vor 40.086 Zuschauern in Kanada erfolgreich gewesen.

Vancouver dominierte zwar einen großen Teil der ersten Halbzeit, geriet aber trotzdem in Rückstand. In der Schlussphase der Begegnung wurde der 36 Jahre alte Müller selbst von LAFC-Profi Yevhen Cheberko im Strafraum zu Fall gebracht. Frankreichs früherer Nationalkeeper Hugo Lloris im Tor von Los Angeles hatte beim anschließenden Elfmeter keine Chance. 

Nach der Punkteteilung liegen die Whitecaps und LAFC weiterhin mit jeweils 34 Punkten gleichauf an der Tabellenspitze der Western Conference.

Messi bei Rückkehr nur mit Unentschieden

Erstmals nach dem verlorenen WM-Finale mit Argentinien gegen Spanien kam in der MLS derweil Lionel Messi wieder zum Einsatz. Beim 2:2 von Inter Miami gegen Columbus Crew wurde der 39-Jährige in der zweiten Halbzeit eingewechselt, vergab aber zwei Chancen zum Sieg. 

Über drei Punkte freuen konnte sich der vom FC Barcelona in die USA gewechselte Robert Lewandowski. Der langjährige Bayern-Profi traf beim 2:1 seiner Chicago Fire gegen Charlotte FC gleich doppelt. Es waren die ersten beiden Treffer in der MLS für den 37-jährigen Polen.

Karte
Das könnte Sie auch interessieren

Fussball

zur Merkliste

Revolte gegen Infantino: „Weltfußball braucht neue Führung“

Vor zwei Wochen durfte sich Gianni Infantino bei der WM noch auf dem Gipfel seiner Macht fühlen. Ein gescheiterter Investorendeal hat einen Aufstand gegen den FIFA-Boss entfacht. Kann er sich halten?