Politik Inland

Weimer lobt Chemnitz: Kultur baut Brücken

Kulturstaatsminister Weimer sieht Chemnitz als weltoffene Kreativstadt. Was die Kulturhauptstadt Europas 2025 für die Region und Europa sichtbar macht.

Von dpa

16.09.2025

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer lobte bei seinem Besuch Europas Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz. Hendrik Schmidt/dpa

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer lobte bei seinem Besuch Europas Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz. Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Chemnitz hat seine Chance als Europas Kulturhauptstadt 2025 nach Einschätzung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bislang erfolgreich genutzt. Gäste aus aller Welt entdeckten eine Stadt, die lange unterschätzt worden sei und die nun im Herzen Europas als weltoffene Kreativstadt sichtbar werde, erklärte Weimer bei seinem Besuch der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas. Mit dem Einsatz von mehr als tausend Freiwilligen beweise die sächsische Stadt, dass Kultur Brücken baue - zwischen Generationen, Regionen und Nationen.

„Die Kulturhauptstadt macht sichtbar, was wir alle an Europa und der Europäischen Union haben: Vielfalt, Freiheit, Kreativität“, so Weimer, der unter anderem die Ausstellung „Edvard Munch. Angst“ in den Kunstsammlungen Chemnitz sowie das NSU-Dokumentationszentrum besuchte. Die Munch-Ausstellung erfreut sich seit ihrer Eröffnung im August eines großen Publikumsinteresses und hat nach Angaben der Kunstsammlungen bislang mehr als 30.500 Besucher angelockt. Sie ist noch bis zum 2. November zu besichtigen.

Auch eine Podiumsdiskussion mit dem Schauspieler und ehemaligen Generalintendanten des Weimarer Theaters, Hasko Weber, über „Kultur und Identität – Widerspruch oder Einheit?“ steht am Abend auf dem Besuchsprogramm von Weimer.

25 Millionen Euro vom Bund

Chemnitz ist neben der slowenisch-italienischen Doppelstadt Nova Gorica/Gorizia die Europäische Kulturhauptstadt 2025. Der Bund unterstützt das Programm mit 25 Millionen Euro. Weitere Mittel fließen den Angaben nach in das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex und über die Kulturstiftung des Bundes in das Projekt „enter – Junge Kulturregion Chemnitz“.

Bis zum Jahresende lädt die sächsische Industriestadt gemeinsam mit 38 Partnerkommunen zu einem facettenreichen Kunst- und Kulturprogramm ein. So sind in ganz Chemnitz rund 30 Veranstaltungsorte entstanden, die über das Kulturhauptstadtjahr hinaus weiter genutzt werden.

Weimer bezeichnete Chemnitz als „weltoffene Kreativstadt“Hendrik Schmidt/dpa

Weimer bezeichnete Chemnitz als „weltoffene Kreativstadt“Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Die Munch-Ausstellung ist eine der Highlights des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt.Hendrik Schmidt/dpa

Die Munch-Ausstellung ist eine der Highlights des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt.Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Die Munch-Ausstellung zählte seit ihrer Eröffnung im August bislang mehr als 30.500 Besucher.Hendrik Schmidt/dpa

Die Munch-Ausstellung zählte seit ihrer Eröffnung im August bislang mehr als 30.500 Besucher.Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Karte

Weitere Themen

Das könnte Sie auch interessieren
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zählt vor der Landespressekonferenz auf, welche Themen ihn derzeit am meisten bewegen.Rolf Vennenbernd/dpa
Update -

Politik Inland

zur Merkliste

Was Wüst über Notrufe, Kriminalität und Scharrenbach denkt

Das Streitthema Kosten für Rettungseinsätze bringt Ministerpräsident Wüst auf die Palme. Was haben die Bürger zu erwarten? Und wie steht es um Kitakosten und Sicherheit?

Politik Inland

zur Merkliste

Hilfe per Klick: Wie man sein Heim vor Hochwasser schützt

Starkregen im Anmarsch? Eine verbesserte App zeigt, wie hoch das Wasser in jeder Straße in NRW stehen könnte. Vor allem gibt sie wertvolle Tipps, wie man sein Zuhause schützt. Wie funktioniert das?