Politik Inland

„Schule statt Fabrik“ – Sternsinger besuchen Staatskanzlei

Mit Liedern und Segen besuchten rund 100 Sternsinger die Staatskanzlei in Erfurt. Ihr Anliegen: ein Zeichen gegen Kinderarbeit und für mehr Bildung weltweit.

Von dpa

06.01.2026

Rund 100 Sternsinger kamen in das von der Staatskanzlei genutzte Haus Dacheröden.Martin Schutt/dpa

Rund 100 Sternsinger kamen in das von der Staatskanzlei genutzte Haus Dacheröden.Martin Schutt/dpa

© Martin Schutt/dpa

Mit traditionellen Liedern auf den Lippen haben Sternsinger Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) besucht. Etwa 100 Sternsinger aus verschiedenen Dekanaten kamen dafür am Dreikönigstag in das auch von der Staatskanzlei genutzte Haus Dacheröden nach Erfurt. In der Staatskanzlei selbst brachten sie an einigen Türen den traditionellen Segen C+M+B an. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Satz „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). 

Spenden für den guten Zweck

Die Sternsinger-Kinder sammeln auch immer Spenden für einen guten Zweck. In diesem Jahr geht es bei der Aktion darum, auf ausbeuterische Kinderarbeit aufmerksam zu machen. Das Motto lautet daher „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.

„Mit ihrem Besuch an unseren Haustüren erinnern sie daran, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung, Schutz und Freizeit zum Spielen haben sollte – nicht als Privileg, sondern als starke Grundlage für ein freies und selbstbestimmtes Leben“, sagte Voigt vor Beginn der Aktion. 

Neben der Staatskanzlei waren auch Sternsinger-Besuche beim Landtagspräsidenten und im Umweltministerium geplant.

Das diesjährige Motto der Sternsinger-Aktion lautet „Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit“.Martin Schutt/dpa

Das diesjährige Motto der Sternsinger-Aktion lautet „Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit“.Martin Schutt/dpa

© Martin Schutt/dpa

Die jungen Segensbringerinnen und Segensbringer kommen aus Thüringer Gemeinden in die Landeshauptstadt und haben den Dreikönigssegen im Gepäck.Martin Schutt/dpa

Die jungen Segensbringerinnen und Segensbringer kommen aus Thüringer Gemeinden in die Landeshauptstadt und haben den Dreikönigssegen im Gepäck.Martin Schutt/dpa

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