Laumann wird im Landtag zu „Karl-Josef Lauterbach“
Ein Versprecher sorgt für Gelächter: Laumann und Lauterbach werden im Landtag kurzerhand zu einer Person. Was der Minister dazu sagt, sorgt für noch größeres Gelächter.
Versprecher im Landtag: Laumann wird zu Lauterbach. (Archivbild)Oliver Berg/dpa
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Ihre Vor- und Nachnamen fangen mit denselben Buchstaben an, und beide sind oder waren Gesundheitsminister. Doch da hören die Ähnlichkeiten zwischen dem amtierenden nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und dem früheren Bundesminister Karl Lauterbach (SPD) eigentlich schon auf.
Im NRW-Landtag aber verschmolzen Laumann und Lauterbach für wenige Sekunden zu einer Person - buchstäblich zu einem großen Koalitionskompromiss zweier unterschiedlicher Parteien. Denn der stellvertretende Landtagpräsident Christof Rasche erteilte „Minister Karl-Josef Lauterbach“ das Wort.
Großes Gelächter im Plenarsaal. Und Laumann nahm die Steilvorlage gern auf. „Uns beiden zu verwechseln - also unterschiedlicher können eigentlich zwei Menschen gar nicht sein“, schmunzelte er. Den Unterschied zum sehr schlanken Lauterbach machte der körperlich gewichtigere NRW-Politiker vor allem bildlich deutlich: „Der eine sieht aus, als ob er verhungert, und ich sehe aus, als sei ich schuld dran.“
Die Anfangsbuchstaben und das Amt verbinden Lauterbach und Laumann. (Archivbild)Markus Lenhardt/dpa
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