Politik Inland

Land bekommt neue Gefangenentransporter

Geht es zu Gerichtsterminen oder werden Häftlinge in andere Gefängnisse verlegt, sind besondere Gefangenentransporter notwendig. Dafür hat das Land jetzt neue Fahrzeuge angeschafft.

Von dpa

29.01.2025

Drei neue Gefangenentransporter bekommt das Land Sachsen-Anhalt. Hendrik Schmidt/dpa

Drei neue Gefangenentransporter bekommt das Land Sachsen-Anhalt. Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Der Justizvollzug in Sachsen-Anhalt hat neue Gefangenentransportwagen erhalten. Die drei Sonderfahrzeuge wurden nach Angaben des Justizministeriums an die JVA Halle übergeben, wo sich die Zentrale Transportabteilung des Landes befindet. Die Fahrzeuge verfügen demnach über besonders gesicherte Kabinen. 

Sie werden nach Angaben des Ministeriums vor allem dafür genutzt, um Gefangene zu Gerichtsterminen oder in andere Gefängnisse zu verlegen. Zudem seien sie auch für Einzeltransporte von Häftlingen vorgesehen, die unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden müssten. 

Derzeit umfasst der Fuhrpark des Justizvollzugs in Sachsen-Anhalt rund 60 Fahrzeuge. Darunter seien auch schwerere Gefangenentransportbusse mit Platz für 33 Gefangene. Die neuen Gefangentransporter kosteten laut Ministerium rund 385.000 Euro.

Die drei neuen Gefangenentransporter sind an die JVA in Halle übergeben worden. Hendrik Schmidt/dpa

Die drei neuen Gefangenentransporter sind an die JVA in Halle übergeben worden. Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Karte
Das könnte Sie auch interessieren

Politik Inland

zur Merkliste

Bundesrichter stoppt Ermittlungen gegen Trump-Gegner

Ein Richter wirft der Trump-Regierung vor, Politiker in Minnesota mit Ermittlungen unter Druck gesetzt zu haben. Die Vorladungen hätten der Einschüchterung gedient und seinen verfassungswidrig.

Politik Inland

zur Merkliste

„Politik im Trump-Stil“? Karlsruhe prüft Minister-Alleingang

Der Landwirtschaftsminister bezieht den Bundestag in eine wichtige Entscheidung nicht ein. Die Grünen werfen der Regierung deshalb „trumpeske“ Züge vor – nun hat sich Karlsruhe dem Streit angenommen.