Anklage gegen mutmaßlichen Russland-Spion erhoben
Ein 53-Jähriger soll in Deutschland Informationen für einen russischen Geheimdienst gesammelt haben. Was die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf zur Anklage erklärt.
Anklage gegen mutmaßlichen Russland-Spion erhoben. (Symbolbild)David Young/dpa
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Gegen einen mutmaßlichen Russland-Spion hat die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf Anklage erhoben. Der 53-Jährige aus Attendorn im Sauerland mit ukrainischer Staatsangehörigkeit sei hinreichend verdächtig, spätestens seit November 2025 für einen russischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein, teilte eine Sprecherin der Behörde mit.
Der Angeschuldigte soll Informationen über einen Mann in Deutschland gesammelt haben, der sich nach Beginn des russischen Angriffskrieges für die ukrainischen Streitkräfte an Kampfhandlungen beteiligt hatte. Bis zu seiner Festnahme am 27. März 2026 soll er diese Informationen an einen russischen Geheimdienst weitergegeben haben.
Die Ausspähaktion habe vermutlich auch der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Operationen gegen die Zielperson in Deutschland gedient, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf zu der Anklage. Sie wurde den Angaben zufolge Anfang September vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichtes Düsseldorf erhoben.