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Wie Halter ihre Haustiere im Winter schützen können

Streusalz und Schnee können für Hunde im Winter zum Problem werden. Worauf Tierhalter jetzt achten sollten.

Von dpa

09.01.2026

Besitzer sollten darauf achten, dass die Pfoten ihrer Hunde nicht zu sehr mit Salz in Berührung kommen. (Symbolbiild)Wolfram Steinberg/dpa

Besitzer sollten darauf achten, dass die Pfoten ihrer Hunde nicht zu sehr mit Salz in Berührung kommen. (Symbolbiild)Wolfram Steinberg/dpa

© Wolfram Steinberg/dpa

Bei Kälte und Schnee sollten Haustierbesitzer ihre Routinen den aktuellen Bedingungen anpassen. Der Bremer Tierschutzverein rät, beim Gassigehen mit Hunden stark mit Salz gestreute Wege zu vermeiden. Salz könne Risse und Entzündungen an den Pfoten sowie beim Ablecken auch Magen-Darm-Probleme verursachen. Sollte dennoch Salz an den Pfoten sein, sei eine gründliche Reinigung unerlässlich. 

Bei rissigen und entzündeten Ballen hilft den Angaben zufolge eine Pfotencreme. Hunde ohne Unterfell sowie alte oder kranke Tiere sollten bei Frost mit einem Mantel geschützt werden. Auch sollten Hunde davon abgehalten werden, größere Mengen Schnee zu fressen. Dies könne zu Bauchschmerzen und Durchfall führen. Grund seien Kälte und Verunreinigungen mit Streusalz, Splitt oder Frostschutzmittel. 

Freigänger-Katzen kommen laut Tierheim gut mit Kälte zurecht, allerdings brauchen sie jederzeit Zugang zu einem warmen Rückzugsort. Bei Dauerfrost sollte darauf geachtet werden, dass Katzenklappen eisfrei sind. Zudem steige im Winter der Energiebedarf. Die Futtermenge sollte angepasst werden.

Kaninchen und Meerschweinchen können den Angaben zufolge auch draußen überwintern. Sie bräuchten jedoch gut isolierte Schutzhäuser ohne Zugluft, reichlich Stroh oder Heu als Dämmung sowie frostfreies Trinkwasser.

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