Panorama

Todesangst: Münsteraner wegen Vergewaltigungen angeklagt

Mit Machete und vermeintlicher Pistole soll ein Mann Frauen in Todesangst versetzt haben. Auch bei seiner Festnahme hatte der Angeklagte Waffen dabei. Das Landgericht arbeitet die Fälle jetzt auf.

Von dpa

12.02.2026

Der Eingang am Landgericht Münster. (Symbolbild)Roland Weihrauch/dpa

Der Eingang am Landgericht Münster. (Symbolbild)Roland Weihrauch/dpa

© Roland Weihrauch/dpa

Wegen des Vorwurfs von Vergewaltigungen unter Todesangst steht ab heute (9.00 Uhr) ein 35-Jähriger vor dem Landgericht Münster. Der Münsteraner soll mit vorgehaltener Machete im vergangenen Jahr mehrere Frauen vergewaltigt haben. Darunter war im August eine Frau in ihrem Massagesalon und im September eine Prostituierte in einer Wohnung. 

Angeklagt ist der Mann wegen Vergewaltigungen und Verstoßes gegen das Waffengesetz. In beiden Fällen soll der Münsteraner die Frauen mit Gewaltandrohung zum Sex gezwungen haben. Neben dem großen Messer hatte er im Fall der Prostituierten noch einen Gegenstand dabei, der wie eine Pistole aussah. Auch bei seiner Festnahme im Oktober führte er die Machte und eine Schreckschusspistole bei sich. Eine Erlaubnis dafür hatte er nicht. 

Das Gericht hat bis zum 19. März sieben weitere Verhandlungstermine angesetzt.

Karte
Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

zur Merkliste

Zoll findet Kokain im Millionenwert in Blumenerde-Laster

Ein Lkw voll Blumenerde entpuppt sich als Versteck für 998 Kokainpakete: Zöllner greifen zum Bagger und legen Drogen im Wert von 75,5 Millionen Euro frei. Fahnder sprechen von einem „weißen Tsunami“.