Panorama

Später Fahndungsfortschritt nach Mord an 19-Jähriger in Köln

Mehr als neun Jahre nach dem Mord an einer jungen Frau in Köln gibt es neue Hoffnung: Ermittler kennen nun den Aufenthaltsort des tatverdächtigen Vaters im Irak.

Von dpa

07.08.2026

Neue Fahndungsbilder und Hinweise aus kurdischen Medien führten Ermittler auf die Spur des gesuchten Vaters. (Symbolbild)Daniel Karmann/dpa

Neue Fahndungsbilder und Hinweise aus kurdischen Medien führten Ermittler auf die Spur des gesuchten Vaters. (Symbolbild)Daniel Karmann/dpa

© Daniel Karmann/dpa

Mehr als neun Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen in Köln haben die Ermittler den Aufenthaltsort des tatverdächtigen Vaters ermittelt. Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei mitteilten, hatten sie sich mit neuen Fahndungsbildern Ende Mai an die Öffentlichkeit gewandt. 

Die Auswertung zahlreicher Hinweise ergab zunächst, dass sich der 54-jährige Beschuldigte im Irak aufhalte. Durch die Berichterstattung kurdischer Medien wurde auch der genaue Aufenthaltsort bekannt. Da gegen den 54-Jährigen ein internationaler Haftbefehl vorliegt, hat die Staatsanwaltschaft Köln nun ein Auslieferungssuchen gestellt. 

Der Vater wird verdächtigt, seine schwangere Tochter am 4. Januar 2017 ermordet zu haben. Als Motiv nehmen die Ermittler an, dass der Iraker, der jesidischen Glaubens sei, mit der Lebensführung seiner Tochter nicht einverstanden war.

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