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RKI: Mehr als 3.000 Hitzetote in NRW

Die Zahl der Hitzetoten in NRW ist laut RKI weiter gestiegen. Was die aktuellen Daten über die Ursachen und Risikogruppen verraten.

Von dpa

27.08.2026

Große Hitze ist besonders für ältere Menschen gefährlich. (Symbolbild)Thomas Banneyer/dpa

Große Hitze ist besonders für ältere Menschen gefährlich. (Symbolbild)Thomas Banneyer/dpa

© Thomas Banneyer/dpa

Bereits mehr als 3.000 Menschen sind wegen der hohen Temperaturen in diesem Jahr nach Schätzung des Robert Koch-Instituts in Nordrhein-Westfalen gestorben. Für die zweite Augustwoche geht das RKI von einem Anstieg um etwa 270 auf 3.130 Hitzetote im bevölkerungsreichsten Bundesland aus. Der jüngste Wochenbericht enthält Daten bis zum 16. August. Bundesweit stieg die Zahl der geschätzten Hitzetoten um 1.800 auf 15.800.

Die geschätzte Zahl der Hitzetoten in NRW ist in diesem Jahr bereits seit Wochen höher als in jedem einzelnen Jahr zuvor seit 2016. Der bisherige Höchstwert der vergangenen zehn Jahre in NRW wurde 2018 erreicht. Damals starben aufgrund der hohen Temperaturen nach Angaben des RKI 2.260 Menschen. Der Großteil der hitzebedingten Sterbefälle in diesem Jahr geht laut RKI auf die heißen Tage in der zweiten Junihälfte zurück, als es zu Temperaturen um die 40 Grad kam.

Nach den jüngsten Daten geht das Institut rechnerisch von 17,4 Hitzetoten pro 100.000 Einwohner bis dahin in diesem Jahr in NRW aus. Dieser Wert liegt unter dem bundesweiten Durchschnittswert von 19,0. Im Saarland ist dieser Wert mit 52,6 am höchsten und in Schleswig-Holstein mit 2,4 am niedrigsten.

Der größte Anteil hitzebedingter Sterbefälle entfällt bundesweit auf die Altersgruppen ab 75 Jahren. In einigen Fällen, zum Beispiel beim Hitzeschlag, führt die Hitzeeinwirkung unmittelbar zum Tod, während in den meisten Fällen die Kombination aus Hitzeexposition und bereits bestehenden Vorerkrankungen zum Tod führt, wie das RKI in seinen Berichten darüber hinaus erläutert.

Viel trinken ist wichtig. (Symbolbild)Christoph Reichwein/dpa

Viel trinken ist wichtig. (Symbolbild)Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

NRW-Gesundheitsminister Laumann hält die Hitze für gefährlich. (Archivbild) Bernd Thissen/dpa

NRW-Gesundheitsminister Laumann hält die Hitze für gefährlich. (Archivbild) Bernd Thissen/dpa

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Öffentliche Trinkwasserbrunnen wie hier in Köln können an heißen Tagen hilfreich sein. (Symbolbild)Oliver Berg/dpa

Öffentliche Trinkwasserbrunnen wie hier in Köln können an heißen Tagen hilfreich sein. (Symbolbild)Oliver Berg/dpa

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Im Ernstfall sollte schnell die 112 angerufen werden. (Symbolbild)Hannes P Albert/dpa

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© Hannes P Albert/dpa

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