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Mordanklage nach Tod von Ehepaar in Wildeck

Die Staatsanwaltschaft spricht von Heimtücke und Habgier: Ein Ehepaar stirbt durch Messerstiche, der Beschuldigte kennt sie von früher. Was die Ermittler dem Mann vorwerfen.

Von dpa

18.11.2025

Die Staatsanwaltschaft wirft einem 51-Jährigen Mord aus Habgier vor. (Archivfoto)Arne Dedert/dpa

Die Staatsanwaltschaft wirft einem 51-Jährigen Mord aus Habgier vor. (Archivfoto)Arne Dedert/dpa

© Arne Dedert/dpa

Wegen des gewaltsamen Todes eines Ehepaares in Wildeck-Richelsdorf (Landkreis Hersfeld-Ronneburg) hat die Staatsanwaltschaft Fulda Mordanklage gegen einen 51 Jahre alten Mann erhoben. Der Beschuldigte soll am Abend des 28. Juni in der Wohnung des Ehepaares gewesen sein, um dort als Handwerker zu arbeiten. Ihm sei bekannt gewesen, dass seine 67 und 63 Jahre alten Opfer stets Bargeld im Hause aufbewahrten, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Der 51-jährige Deutsche soll die Arg- und Wehrlosigkeit seiner Opfer, die er von vorherigen Aufträgen kannte, ausgenutzt und sie heimtückisch mit jeweils mehreren Stichen getötet haben. Nach der Tat soll der Beschuldigte, der sich laut Staatsanwaltschaft in akuter Geldnot befand, aus Habgier die Toten beraubt haben.

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