Mann bei SEK-Einsatz lebensgefährlich verletzt
Ein Spezialeinsatzkommando stürmt ein Haus im Siegerland - dort wird illegaler Waffenbesitz vermutet. Der Bewohner wird lebensgefährlich verletzt.
In dem Fall ermittelt aus Neutralitätsgründen die Polizei in Hagen.Andreas Trojak/wirSiegen.de/dpa
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Ein Spezialeinsatzkommando hat in Netphen im Siegerland wegen Verdachts auf illegalen Waffenbesitz ein Wohnhaus gestürmt und dabei einen polizeibekannten 40-Jährigen lebensgefährlich verletzt. Wie die Polizei Hagen und die Staatsanwaltschaft Siegen berichteten, öffneten die Einsatzkräfte am frühen Morgen gewaltsam die Haustür, die den tatverdächtigen Bewohner am Kopf traf. Der Mann sei umgehend in eine Klinik gebracht worden.
Gegen den 40-Jährigen führe die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Waffen- und Bedrohungsdelikten, erläuterte eine Behördensprecherin. Es bestehe der Verdacht, dass der Mann in dem Haus Zugang zu mehreren Schusswaffen habe. Aus Neutralitätsgründen übernahm die Polizei Hagen die Ermittlungen in dem Fall. Wie viele Einsatzkräfte beteiligt waren und wie genau der Ablauf war, ist laut Sprecherin der Staatsanwaltschaft noch ungeklärt.