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„Lebensgefährlicher Autotransporter“ mit 39 Mängeln gestoppt

Abgefahrene Reifen, defekte Bremsen, eine lose Anhängerkupplung und vieles mehr – in Lüdenscheid war offenbar ein Musterbeispiel einer Schrottkarre unterwegs. Der Fahrer wollte noch deutlich weiter.

Von dpa

18.09.2026

Kaum ein Mangel, den die Polizei bei einem in Lüdenscheid aus dem Verkehr gezogenen Autotransporter nicht entdeckt hat. (Symbolbild)Friso Gentsch/dpa

Kaum ein Mangel, den die Polizei bei einem in Lüdenscheid aus dem Verkehr gezogenen Autotransporter nicht entdeckt hat. (Symbolbild)Friso Gentsch/dpa

© Friso Gentsch/dpa

Einen völlig überladenen Autotransporter mit insgesamt 39 Mängeln hat die Polizei in Lüdenscheid aus dem Verkehr gezogen. 14 Mängel waren so gravierend, dass der Transporter als „lebensgefährlich“ eingestuft wurde, wie die Kreispolizeibehörde mitteilte. 

Wegen seines schon rein äußerlich schlechten Zustandes sei das Gefährt den Beamten am Mittwoch auf der Straße aufgefallen: Der Transporter habe so tief gelegen, dass er fast auf dem Boden schleifte. „Bei der Kontrolle passte kaum die Hand eines Polizisten unter das Auto“, hält der Polizeibericht fest.

Befund: eigentlich alles kaputt

Der Fahrer, der eigentlich nach Polen wollte, sei daher direkt zu einer Prüfstelle eskortiert worden. Der Gutachter habe dabei herausgefunden: Die Reifen waren so stark abgefahren, dass man schon das innere Metallgewebe sehen konnte. Die Bremse hatte weniger als 50 Prozent Wirkung der erforderlichen Mindestbremskraft und „Betriebsbremsauflage und Auflaufbremse hatten erst gar keine“. Zudem sei die Anhängerkupplung so marode gewesen, dass der Hänger sich jederzeit hätte lösen können. Auch unter dem Transporter seien schwere Schäden entdeckt worden, wie etwa gebrochene Metallrahmen und Träger.

Konsequenz: Der Fahrer durfte das Vehikel keinen Meter mehr bewegen. Ebenso wie der Halter kassierte er eine Anzeige.

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