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Kleinkind isst mutmaßlich Rattengift – Polizei ermittelt

Ein Kleinkind hat sich in Monheim offenbar Rattengift in den Mund gesteckt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf Verdächtige an einem Einkaufszentrum geben können.

Von dpa

24.04.2026

An diesem Einkaufszentrum sollen die Pellets gelegen haben. (Archivbild)picture alliance / dpa

An diesem Einkaufszentrum sollen die Pellets gelegen haben. (Archivbild)picture alliance / dpa

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Ein einjähriges Mädchen hat sich in Monheim vermutlich Rattengift in den Mund gesteckt. Das Kind sei vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen worden, Lebensgefahr habe nicht bestanden, teilte die Polizei mit. Anhand von Fotos gehen die Ermittler davon aus, dass es sich bei den rosafarbenen Pellets um Rattengift gehandelt haben dürfte. 

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich eine 32-jährige Mutter am Dienstagnachmittag mit ihrer Tochter auf einem Platz vor einem Einkaufszentrum aufgehalten. Dort habe das Kind die Pellets vom Boden aufgenommen und in den Mund gesteckt. 

Da die Mutter sofort den Verdacht hegte, es könne sich um Gift handeln, hatte sie den Rettungsdienst alarmiert. Die Polizei, die erst zwei Tage später von dem Vorfall erfuhr, ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt. 

Sie bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Sitzbänke vor dem Einkaufszentrum „Monheimer Tor“ gemacht haben, sich zu melden.

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