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Handarbeitsmesse „Creativa“: Achtsamkeit und Japan-Tücher

Zur internationalen Kreativmesse stehen Häkeln, Stricken, Plotten, aber auch Gärtnern oder Furoshiki-Tücher im Fokus. Am Wochenende soll Königin Máxima zu bestaunen sein - als Tortenskulptur.

Von dpa

24.03.2026

In diesem Jahr werden rund 65.000 Besucherinnen und Besucher in den Dortmunder Messehallen erwartet. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

In diesem Jahr werden rund 65.000 Besucherinnen und Besucher in den Dortmunder Messehallen erwartet. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

Neue Trends, Techniken und Materialien: Um kreative Anregungen und Angebote rund um das Hobby Handarbeit dreht sich wieder alles bei der Publikumsmesse „Creativa“ in Dortmund. Dem Filzen, Weben, Stricken oder Plotten - dabei werden Motive mittels Folien etwa auf Taschen oder Shirts gedruckt - gehört die Bühne. Bei der laut Veranstalter europaweit größten Kreativmesse rückt diesmal zudem das Gärtnern in den Fokus.

Fünf Tage lang soll es frische Impulse rund um Natur, Pflanzen, Gartengestaltung und Floristik geben, wie die Messe ankündigte. Auch das Thema Achtsamkeit werde in der kreativen Branche großgeschrieben. 

Eine Tradition aus Japan kommt neu nach Dortmund

Als neuer Trend sind Furoshiki im Angebot - kunstvoll gestaltete Tücher, die aus Japan kommen. Dort haben sie bereits seit Jahrhunderten Tradition als eine Art Tragebeutel. Sie bestehen teils aus kostbaren Materialien wie Seide, sind oft mit aufwendigen Mustern versehen und werden um die zu tragenden Gegenstände herumgewickelt und festgeknotet. Aktuell werden Furoshiki auch gerne genutzt, um Verpackungsmüll zu reduzieren.

Rund 420 Aussteller sind bei der „Creativa“ ab Mittwoch vertreten. Die Messe erwartet etwa 65.000 Besucherinnen und Besucher. Hinzu kommt am Samstag die zweitägige „Cake & Bake“ rund ums Backen und Torten-Gestalten. Besonderes Highlight hier: Ein Tortenkünstler wird die niederländische Königin Máxima präsentieren - und zwar als essbare Skulptur.

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