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Identität der Unfallopfer nach Frontalcrash steht fest

Auch am Tag nach dem tödlichen Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen mit fünf Toten sind die Folgen an der Unfallstelle sichtbar. Die Opfer stammen aus der Stadt Cloppenburg und dem nahen Emsland.

Von dpa

09.01.2025

Die Polizei hat nach dem schweren Frontalcrash mit fünf Toten im Landkreis Cloppenburg die Identität der Opfer festgestellt. J�rn H�neke/dpa

Die Polizei hat nach dem schweren Frontalcrash mit fünf Toten im Landkreis Cloppenburg die Identität der Opfer festgestellt. J�rn H�neke/dpa

© J�rn H�neke/dpa

Die Identität der bei dem schweren Frontalcrash getöteten Menschen im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg steht fest. Im Laufe der Nacht seien die Angehörigen verständigt worden, teilte die Polizei mit. Die vier Insassen des verunglückten Kleintransporters kamen demzufolge aus dem Nachbarlandkreis Emsland: Ein 49-Jähriger, ein 26-Jähriger sowie 20-Jähriger wohnten in Werlte, ein 61 Jahre alter Fahrzeuginsasse kam aus dem Ort Börger. Bei dem getöteten Lastwagenfahrer handelte es sich um einen 58 Jahre alten Mann aus Cloppenburg.

Inzwischen gehe die Polizei aufgrund von mehreren Zeugenaussagen entgegen erster Annahmen nicht mehr davon aus, dass der Unfall bei einem Überholvorgang geschehen sei, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta. Es habe nach Angaben von hinterherfahrenden Zeugen vor dem Unfall keine Hinweise darauf gegeben, dass der Fahrer habe überholen wollen. 

Kein Blinker gesetzt

So sei etwa das Setzen des Blinkers unterblieben. Der Wagen sei dem Anschein nach vielmehr unvermittelt in den Gegenverkehr geraten. Der Grund lasse sich nicht mehr feststellen. Die Ermittlungen seien daher eingestellt worden. 

Am späten Mittwochnachmittag waren auf der vielbefahrenen Bundesstraße 401 in der Nähe der Ortschaft Sedelsberg der Lastwagen und der Pritschenwagen frontal kollidiert. Bei dem Zusammenstoß fingen beide Fahrzeuge Feuer. Es gab keine Überlebenden.

Baggerarbeiten notwendig

Für die Aufräumarbeiten war die Bundesstraße auch heute gesperrt. Erdreich im Seitenbereich solle noch ausgekoffert werden, weil Öle, Kraftstoff und Löschwasser den Boden verschmutzt hätten, sagte der Polizeisprecher. Auch die Fahrbahn sei stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie lange die Arbeiten dauern sollen, stand am Vormittag nicht fest.

Am Mittwochabend war ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungskräften im Einsatz gewesen. Ein Einsatzteam der Psychosozialen Notfallversorgung war am Unfallort und kümmerte sich um Einsatzkräfte und Zeugen.

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