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Airline baut Etagenbetten in Langstreckenflieger

Ausgestreckt in einem Bett schlafen - das geht im Flieger meist nur in Business oder First Class. Eine neuseeländische Fluggesellschaft will das ändern. Das Nest in der Luft hat aber seinen Preis.

Von dpa

16.04.2026

Erinnert ein wenig an Jugendherberge - so soll das „Economy Skynest“ aussehen.Air New Zealand/dpa-tmn

Erinnert ein wenig an Jugendherberge - so soll das „Economy Skynest“ aussehen.Air New Zealand/dpa-tmn

© Air New Zealand/dpa-tmn

Schlafkabinen in der Economy: Das bietet Air New Zealand ab November auf Langstreckenflügen an. Die Kabinen sind Etagenbett-ähnlich angeordnet und haben Matratze, Bettzeug sowie einen Sichtschutz für die nötige Privatsphäre. Sie sollen in die neuen Boeing 787-9 Dreamliner eingebaut werden, teilt die neuseeländische Fluggesellschaft mit.

Sechs solcher Betten soll es pro Flugzeug geben – gebucht werden können sie für eine Zeit von vier Stunden. Für jede Schlafkabine sind zunächst zwei solcher Zeitfenster pro Flug verfügbar. In Summe könnten also zwölf Passagiere die Option in Anspruch nehmen.

Wer ein Ticket für die Economy oder Premium Economy kauft, kann ab 18. Mai einen Platz im „Skynest“ für Flüge ab November 2026 hinzubuchen, so die Airline. Das kostet ab 250 Euro (495 Neuseeland-Dollar) extra.

Kissen, Decke - und Ohrstöpsel gegen den Lärm: Wer den Vorhang zuzieht, soll in der Schlafkabine für ein paar Stunden Ruhe finden.Air New Zealand/dpa-tmn

Kissen, Decke - und Ohrstöpsel gegen den Lärm: Wer den Vorhang zuzieht, soll in der Schlafkabine für ein paar Stunden Ruhe finden.Air New Zealand/dpa-tmn

© Air New Zealand/dpa-tmn

Liegen in der Economy sind nicht neu - Betten wohl schon

Laut Air New Zealand sind es die ersten Schlafkabinen dieser Art weltweit, die eine Fluggesellschaft in der Economy anbietet. 

Was es in der Economy teils schon gegen Aufpreis gibt, sind Auflagen für Sitzreihen, mit denen sich drei Plätze in eine Liegefläche verwandeln lassen - bei Lufthansa zum Beispiel. 

Und bei Air New Zealand. Dort heißt das Skycouch. Das Skynest baue darauf auf und biete eine neue Möglichkeit zur Erholung auf den längsten Flügen, heißt es von der Fluggesellschaft.

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