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15-Jähriger erstochen - Verdächtige kommen vor Haftrichter

Ein 15-Jähriger stirbt im Hochsauerland durch Messerstiche. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung stellen sich zwei Verdächtige. Jetzt kommen sie vor den Haftrichter.

Von dpa

23.09.2026

Nach dem tödlichen Messerangriff im Sauerland hatten sich zwei Verdächtige der Polizei gestellt. (Symbolbild) Bernd Weißbrod/dpa

Nach dem tödlichen Messerangriff im Sauerland hatten sich zwei Verdächtige der Polizei gestellt. (Symbolbild) Bernd Weißbrod/dpa

© Bernd Weißbrod/dpa

Vier Tage nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 15-Jährigen in Marsberg im Hochsauerland kommen die zwei dringend Tatverdächtigen am Mittwoch vor den Haftrichter. Die 22 und 23 Jahre alten Männer hatten sich am Dienstagabend in Hamm der Polizei gestellt, nachdem intensiv per Öffentlichkeitsfahndung nach ihnen gesucht worden war.

Ermittelt wird wegen Totschlags und schwerer Körperverletzung. Einer oder beide Verdächtige sollen am Samstag mit einem Messer auf einen Jugendlichen eingestochen haben, der noch am Tatort gestorben war. Zudem sollen sie einem 18-Jährigen schwere Stichverletzungen zugefügt zu haben. Er wird im Krankenhaus behandelt. 

Verletzter 18-Jähriger wurde bereits vernommen

Der 18-Jährige sei bereits vernommen worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zu den Ergebnissen und den Hintergründen der Tat könne sie noch nichts sagen. Die Zeugenvernehmungen und weiteren Ermittlungen liefen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Streit mit den beiden Verdächtigen und einer Gruppe, zu der auch der 15-Jährige und der 18-Jährige gehörten, am Samstagabend eskaliert. Es kam zu der Gewalttat, die mutmaßlichen Angreifer flüchteten. In der Nähe des Tatortes fand eine Geburtstagsfeier statt. Ob die Verdächtigen und die Opfer Gäste der Party waren, werde untersucht.

Laut Staatsanwaltschaft Arnsberg handelt es sich bei dem 22-jährigen Verdächtigen um einen Griechen, der 23 Jahre alte Beschuldigte ist demnach Kosovare. Die Männer leben den Angaben zufolge in Hamm.

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