Zwei neue Ein-Stern-Restaurants im Nordosten
Wo kann man in Mecklenburg-Vorpommern besonders gut essen? Der renommierte Restaurantführer „Guide Michelin“ gibt jährlich eine Liste heraus, in der die Topadressen der Sterneküche aufgelistet sind.
Die „Ostseelounge“ in Dierhagen steigt in den Restaurant-Sternenhimmel auf.Hannes P. Albert/dpa
© Hannes P. Albert/dpa
Mit der „Ostseelounge“ in Dierhagen und dem „Gourmetrestaurant „1751““ in Schwerin gibt es in Mecklenburg-Vorpommern zwei neue Sternerestaurants. In dem am Dienstagabend in Frankfurt am Main vorgestellten Gourmetführer „Guide Michelin“ werden damit acht Restaurants im Nordosten in der Ein-Stern-Kategorie geführt.
Weiterhin keine Zwei- oder Drei-Sterne-Restaurants
Weiterhin ausgezeichnet sind das „Friedrich Franz“ in Heiligendamm/Bad Doberan, die „Alte Schule - Klassenzimmer“ im Ort Feldberger Seenlandschaft, das „Ich weiß ein Haus am See“ in Krakow am See, das „freustil“ in Binz, das „Kulmeck by Tom Wickboldt“ in Heringsdorf und das „Gourmet-Restaurant Der Butt“ in Rostock-Hohe Düne.
Seinen Stern abgeben musste dagegen „The O’ROOM“ in Heringsdorf.
Restaurants mit zwei oder drei Sternen sind damit in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor nicht vertreten.
Seit 60 Jahren Michelin-Sterne für Deutschland
Insgesamt listet der „Michelin Guide Deutschland“ in diesem Jahr erneut zwölf Drei-Sterne-Restaurants auf. 48 Mal wurden zwei Sterne vergeben - einmal mehr als im vergangenen Jahr. 279 Restaurants in Deutschland tragen noch einen Stern - drei weniger als im Vorjahr.
Der kleine rote Reiseführer „Guide Michelin“ erschien erstmals 1910, später wurden die ersten Sterne für gehobene Gastronomie vergeben. An deutsche Küchen wurden 1966 die ersten Michelin-Sterne verteilt.
Neben dem „Guide Michelin“ erscheint auch der Restaurantführer „Gault&Millau“ regelmäßig als wichtiger internationaler Gourmet-Ratgeber. Er vergibt Kochmützen für ausgezeichnete Kochkunst.