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Winzervereinigung schließt Weinlese ab

Kompakte Lese mit erfreulicher Qualität - so lautet das Fazit der Freyburger Winzer. Zwar ist der Ertrag niedriger, doch die Trauben bringen beste Voraussetzungen für einen guten Weinjahrgang mit.

Von dpa

15.10.2026

Am 8. September begann die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut mit der Weinlese. (Archivbild)Hendrik Schmidt/dpa

Am 8. September begann die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut mit der Weinlese. (Archivbild)Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Nach knapp einem Monat hat die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut die Weinlese abgeschlossen. Der Ertrag von den insgesamt etwa 380 Hektar Rebfläche liegt mit rund 1,8 Millionen Liter unter den Durchschnittsmengen der letzten Jahre und mit etwa 50 Hektoliter pro Hektar auch unter den Schätzungen vom August, wie die Winzervereinigung mitteilte.

Als einen Grund nannte Hauptrebschutzwärtin Franziska Zobel demnach die sehr trockenen Sommermonate, die für kleinere Beeren am Stock sorgten. Die Beeren hätten allerdings ein sehr gutes Mostgewicht, das mit steigendem Zuckergehalt zunimmt und die Qualität des späteren Weins bestimmt. Vor allem die roten Sorten profitierten den Angaben nach vom Sommer. 

„Dass die meisten Rebsorten fast gleichzeitig ihr optimales Erntestadium erreicht hatten, forderte dabei unsere Logistik heraus“, sagte Zobel. Es habe gegolten, Lesepläne und Kellerkapazitäten abzustimmen.

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