dpa

Willingmann: Anstrengungen beim Artenschutz verstärken

Jede dritte Art in Sachsen-Anhalt ist gefährdet. Umweltminister Willingmann fordert stärkere Anstrengungen beim Artenschutz. Was wird bislang getan?

Von dpa

02.03.2026

Sachsen-Anhalts Umweltminister Armin Willingmann (SPD) will weiter in den Artenschutz investieren. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Sachsen-Anhalts Umweltminister Armin Willingmann (SPD) will weiter in den Artenschutz investieren. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Sachsen-Anhalts Umweltminister Armin Willingmann (SPD) will den Artenschutz stärken. Das Artensterben sei eine der größten ökologischen Herausforderungen unserer Zeit, sagte Willingmann zum Tag des Artenschutzes (3. März) in Magdeburg. „Wir müssen unsere Anstrengungen deshalb weiter verstärken und gezielt in den Schutz von Lebensräumen investieren.“ 

Nach der Roten Liste Sachsen-Anhalt gelten 7.639 der insgesamt 21.313 erfassten Arten als gefährdet, so das Umweltministerium. Das entspreche einem Anteil von 36,1 Prozent. Über 1.615 Arten seien vom Aussterben bedroht. Hauptursachen seien die intensive Landnutzung, der Einsatz von Pestiziden sowie die Folgen des Klimawandels. Steigende Temperaturen, längere Trockenperioden und veränderte Wasserstände setzten insbesondere feuchtigkeitsabhängigen Arten stark zu. 

Über das Sofortförderprogramm „NaturWasserMensch“ sind laut dem Ministerium seit 2024 insgesamt 114 Vorhaben mit rund 6,3 Millionen Euro unterstützt worden. Dazu gehören der Schutz von Fledermausquartieren, der Erhalt von Streuobstwiesen, Kopfweiden und Wasserflächen sowie neue Nistplätze für Vögel.

Karte