Weltmeister? Marokko-Trainer: „Haben alle Zutaten“
2022 war Marokko bereits im Halbfinale, nun will man mehr. Nach der Qualifikation für die K.o.-Runde redet der Trainer vom großen Coup.
Trainer Mohamed Ouahbi glaubt an den WM-Titel.Mike Stewart/AP/dpa
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Weltmeister Marokko? Wenn es nach Nationaltrainer Mohamed Ouahbi geht, ist seine Mannschaft bereit dafür. „Marokko ist in einer ganz neuen Dimension. Die Spieler und die Fans glauben daran, die Gegner blicken anders auf uns“, sagte der 49-Jährige nach dem Erreichen der K.o.-Runde. „Wir haben alle Zutaten, um die beste Nation zu sein. Ich glaube daran, die Spieler glauben daran.“
Im Sechzehntelfinale im mexikanischen Monterrey könnte der Afrikameister am Montag (3.00 Uhr/MagentaTV) auf die Niederlande treffen. „Mir ist das egal. Wir werden bereit sein“, sagte Ouahbi. Der gebürtige Belgier war lange im Nachwuchs von Anderlecht, kennt auch den Fußball von Nachbar Niederlande bestens.
Zwei Rückstände gegen Haiti
Bereits 2022 hatte Marokko das Halbfinale erreicht. Am Ende wurde die Mannschaft nach einem 1:2 gegen Kroatien Vierter. In diesem Jahr gewann man den Afrika Cup im eigenen Land - allerdings erst am Grünen Tisch, als das von Tumulten überschattete Spiel gegen den Senegal zugunsten Marokkos gewertet worden war.
Im letzten Gruppenspiel verpasste Marokko nun den Sieg in der Gruppe, wurde stattdessen hinter Brasilien Zweiter. Beim 4:2 gegen Außenseiter Haiti tat sich das Team schwer und musste zweimal einen Rückstand hinnehmen. „Wir wussten, dass Haiti nichts zu verlieren hatte“, sagte Kapitän Achraf Hakimi. „Aber wir haben großen Willen gezeigt und sind zweimal zurückgekommen. Das gibt uns Stärke für die nächsten Spiele.“