Warum in Sachsen-Anhalt das Arbeitsvolumen sinkt
Die Erwerbstätigen haben im vergangenen Jahr weniger gearbeitet. Alles in allem lag das Minus bei 26,7 Millionen Stunden. Wie kommt’s?
26,7 Millionen Arbeitsstunden weniger wurden in Sachsen-Anhalt geleistet als 2024. (Symbolbild)Arne Dedert/dpa
© Arne Dedert/dpa
In Sachsen-Anhalt leisteten die Erwerbstätigen im vergangenen Jahr weniger Arbeitsstunden als noch 2024. Der Rückgang lag bei zwei Prozent beziehungsweise 26,7 Millionen Stunden, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. Die durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Arbeitszeit habe 1.363 Stunden betragen und damit 27 Stunden mehr als im Bundesschnitt. Der Rückgang bei der geleisteten Arbeitszeit basiert laut den Statistikern auf mehreren Faktoren: Zum einen arbeiteten mehr Menschen in Teilzeit. Zudem sinkt die Zahl der Erwerbstätigen im Land. Und im vergangenen Jahr standen zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung.