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Vereisung - Netzbetreiber schaltet Hochspannungsleitung ab

Seit Wochen gibt es Tag und Nacht Dauerfrost und überall dicke Eispanzer. Das hat nun erste Auswirkungen auf den Verkehr im Harz. Das Problem verläuft über eine Straße, der Netzbetreiber reagiert.

Von dpa

02.02.2026

Halteseile von 110-kV-Freileitungen im Harz drohen zu reißen, da sie sehr stark vereist sind. (Archivbild)Roberto Pfeil/dpa

Halteseile von 110-kV-Freileitungen im Harz drohen zu reißen, da sie sehr stark vereist sind. (Archivbild)Roberto Pfeil/dpa

© Roberto Pfeil/dpa

Der Dauerfrost hat im Harz zu vereisten Halteseilen von Hochspannungsleitungen geführt und diese zu einem Sicherheitsrisiko werden lassen. Weil die Seile reißen könnten, bleibt die Landstraße zwischen Hüttenrode und Almsfeld mindestens eine Woche gesperrt, wie das Infrastrukturministerium in Magdeburg mitteilte. Der Verkehr wird den Angaben zufolge über Blankenburg umgeleitet.

Der zuständige Netzbetreiber Avacon nahm die Freileitung aus Sicherheitsgründen vorsorglich außer Betrieb. Der Eispanzer sei zu stark und die Bruchgefahr hoch, hieß es. Die Versorgung der Bevölkerung sei nicht in Gefahr. 

Konkret befindet sich starker Eisbehang an einem Seil, das keinen Strom transportiert, sondern dem Schutz der Hochspannungsleitung dient. Sobald sich die Wetterlage verbessert, soll es eine Begutachtung der Leitungsabschnitte und gegebenenfalls Reparaturmaßnahmen geben.

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